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Jagdpolitisches Gespräch im „Haus im Moos“ in Karlshuld

Aiwanger: Jäger, Bauern und Förster müssen an einem Strang ziehen!

Eine intensive jagdpolitische Debatte mit dem Vorsitzenden der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion Hubert Aiwanger fand am Sonntag im ‚Haus im Moos‘ in Karlshuld statt. Roland Weigert, Landrat des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen, eröffnete die Veranstaltung und konnte dazu neben zahlreichen Kommunalpolitikern auch den Kreisobmann des Bauernverbandes Ludwig Bayer, Vorstände umliegender Jägervereinigungen, Jagdberater und über 40 interessierte Jägerinnen und Jäger begrüßen. Hauptthema war die Bestandszunahme beim Schwarzwild, dem nach übereinstimmender Meinung nur durch eine gute Zusammenarbeit von Jägern, Bauern und den Staatsjagden jagdlich entgegengewirkt werden kann. Revierübergreifende Drückjagden auf Schwarzwild scheiterten leider oft auch daran, dass die Staatsjagdreviere auf dem gleichzeitigen Abschuss von Rehen bestünden, was der gezielten Bejagung der Sauen zuwiderlaufen könne, so die Diskutanten. Aiwanger, selbst Jäger und Landwirt, forderte hier ein Machtwort von Agrarminister Helmut Brunner gegenüber den jagdlich Verantwortlichen der Staatsjagdreviere. Diese müssten die Zusammenarbeit mit den Privatjagden suchen und bei der Planung von gemeinsamen Jagden eine koordinierende und ausgleichende Rolle übernehmen.

Den immer wieder diskutierten Einsatz von Nachtzielgeräten bei der Schwarzwildjagd wurde nicht das Potential eingeräumt, die Bestände wirklich zu reduzieren. Maximal in gezielten Einzelfällen zur Wildschadensabwehr etc. mit Ausnahmegenehmigung sah man eine Berechtigung, der generelle Einsatz wurde äußerst kritisch bewertet.  Als weitere jagdliche Herausforderung kam man auf die Wildgänse zu sprechen, welche vor Ort aufgrund der zahlreichen Baggerseen ideale Lebensräume vorfinden und entsprechende Schäden in der Landwirtschaft verursachen. Zur Hauptschadenszeit im Frühjahr in den heranwachsenden Getreidesaaten haben die Tiere jedoch Schonzeit und dürfen nicht bejagt werden. Gezielte Vergrämung auf den Äckern und verstärkte Bejagung während der Jagdzeit könnten hier Abhilfe schaffen, was aber alles andere als eine leichte Aufgabe sei. Ein runder Tisch vor Ort müsse Lösungsvorschläge erarbeiten.

Aiwanger stellte auch sein Vorhaben vor, im Landtag einen Antrag zu stellen, die Jagdzeit auf den Dachs zu verlängern, wie es in vielen anderen Bundesländern schon üblich sei. Dies fand breite Zustimmung. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden noch das Wisentgehege und die Birkwildvoliere besichtigt. Es herrschte Übereinstimmung, dass dieser Kontakt zwischen Landespolitik und Jägern äußerst fruchtbar ist und zur Nachahmung empfohlen wird.