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31. Oktober

Aiwanger: Bayerisches Schulsystem von unten her sanieren

Zur Zusammenlegung von Hauptschule und Realschule in Rheinland-Pfalz.

Der FW-Landesvorsitzende Hubert Aiwanger fordert angesichts der Debatte um die Schulreform in Rheinland-Pfalz, die Problemzonen der bayerischen Schullandschaft gezielt anzugehen: "Ein grundsätzliches Zusammenwerfen von Haupt- und Realschule brächte bei der schlechten Lehrerversorgung in Bayern aktuell zunächst mal sehr wenig, weil sich besonders förderbedürftige Schüler aus kleineren Hauptschulklassen am Ende in überfüllten gemeinsamen Klassen wiederfinden würden. Siehe Mammutklassen an den Realschulen mit deutlich über 30 Kindern, wo wegen des fehlenden politischen Willens auch die nächsten Jahre keine Besserung zu erwarten ist.

In ländlichen Gebieten mit Schülerschwund wird aber eine bessere Kooperation von Haupt- und Realschule auf uns zukommen, wenn wir wohnortnahe Beschulung sichern wollen. Es dürfen aber nicht Leistungsdefizite einzelner Schüler in neuen gemeinsamen Schulmodellen versteckt werden. Vielmehr muss das Schulsystem von unten her durch die individuelle Förderung leistungsschwacher Schüler saniert werden, sonst reagieren die besseren Schüler wieder mit Absetzbewegungen nach oben Richtung Gymnasium oder Privatschule und der "Restschulcharakter" wird weitergeschleppt, anstatt dass dieses Unwort wirklich durch eine bessere Bildungspolitik verschwindet.

Ein Jahr längere gemeinsame Schulzeit wäre jedoch angebracht, wobei die Gymnasien nicht weiter Unterrichtskapazität verlieren dürfen. Die Profilbildung an den Hauptschulen, die von der Staatsregierung als großes Stärkungsinstrument des Schulzweiges verkauft wird, wird dagegen nur den Druck auf die kleinen Schulstandorte erhöhen, weil die ja jetzt schon die Schülerzahlen für den Normalbetrieb nicht mehr zusammenbekommen. Deshalb muss die Mindestschülerzahl pro Klasse auf 10 gesenkt werden. Grundsätzlich: Es ist zu wenig Luft im Reifen des Autos. Aufpumpen führt schneller zum Ziel als ein Modellwechsel, wenn dann wieder an der Luft gespart wird. Was aber nicht heißt, dass man nie wechseln darf."