Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles


Aktuelles aus dem Landtag

Informationen zur Landtagsfraktion der Freien Wähler Bayern finden Sie unter www.fw-landtag.de.


Aktuelles aus dem Europaparlament

FW in Europa - Für ein Europa der Bürger und Regionen!

Website unserer Europaabgeordneten Ulrike Müller



Onlineshop FW-Werbemittel

Druck- und Streuartikeln der FREIEN WÄHLER finden Sie in unserem Werbemittelshop unter http://werbeshop.fw-bayern.de!


Anmeldung zu unserem Newsletter

Sie wollen unsere aktuellen Informationen direkt bekommen?
Dann melden Sie sich einfach hier an!


Seiteninhalt

14. November

Kastendenken im öffentlichen Dienst aufbrechen, Funktion des öffentlichen Dienstes sicherstellen!

Zentralverband der Ingenieure im öffentlichen Dienst in Bayern e.V. (ZVI) sucht Gespräch mit Freien Wählern.

Die Spitze des Zentralverbands der Ingenieure im öffentlichen Dienst in Bayern (ZVI) - Rüdiger Lexau, Christian Drexl und Herbert Baumgartner - traf sich in München mit dem FW-Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger zu einem Meinungsaustausch. Thema des Gesprächs war die Benachteiligung der Diplomingenieure im Laufbahnrecht - ein Bereich der Landespolitik, seit die Zuständigkeit für das Laufbahnrecht durch die Föderalismusreform vom Bund auf die Länder übertragen wurde.

Es ist höchste Zeit, so war man sich einig, das "Kastendenken im öffentlichen Dienst aufzubrechen" und qualifizierten Diplomingenieuren (FH) die uneingeschränkte Bewerbungsfähigkeit für Stellen des höheren Dienstes zu eröffnen. Aiwanger betonte dabei, dass es sich der Staat auf Dauer gar nicht mehr leisten könne, gute und erfahrene Ingenieure im öffentlichen Dienst niederzuhalten, weil der Einstellungsstopp der letzten Jahre den öffentlichen Dienst schon heute stellenweise an den Rand der Funktionsfähigkeit gebracht hat. In Kürze werden hier die selben Defizite wie bei der Lehrerversorgung sichtbar sein, wo es auch angesagt ist, FH-Absolventen als Lehrer zuzulassen, um die Engpässe zu überbrücken. Aufgrund des hohen Praxisbezugs der FH-Absolventen sind diese dabei alles andere als zweite Wahl.

Qualitätsverlust im öffentlichen Dienst ist jedoch durch die Berufsanerkennungsrichtlinie der EU (2005/36/EG) zu befürchten, wonach Bewerber aus anderen EU-Mitgliedsstaaten mit Bachelorabschluss den deutschen Diplomingenieuren gleichgestellt werden, obwohl der Bachelor nicht diese Qualität aufweist. Das Zurückfallen der Besoldung des öffentlichen Dienstes gegenüber den Tarifabschlüssen macht es immer schwieriger, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Auch hier muss gezielt gegengesteuert werden.