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11. Oktober

Aiwanger: Beckstein und der Großteil der CSU wollen den Transrapid vom Hals haben

Vor dem Hintergrund aktueller Äußerungen zum Transrapid.

Unübersehbar ist die zunehmende Unruhe in der CSU angesichts der Probleme bei der Realisierung des Transrapidprojektes. Beckstein sprach am Dienstag davon, "dass Bayern nicht mehr dabei sein werde, wenn es teurer wird als die 1,85 Milliarden Euro". Dies steht im Gegensatz zu den Aussagen von Stoiber und Huber, die von der "Unumkehrbarkeit des Projektes" sprechen, selbst wenn es mehr kosten sollte. Zwei Drittel der bayerischen Bevölkerung sind aktuell gegen den Transrapid.

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Beckstein sieht angesichts der bevorstehenden Wahlen, dass die Lunte an der Bombe bereits brennt und will deshalb die Bombe aus dem Wohnzimmer werfen, bevor sie explodiert. Ebenso ist die Aussage des Münchner OB-Kandidaten der CSU zu bewerten, der jetzt plötzlich wegen der nahen Kommunalwahlen die Untertunnelung der gesamten Transrapid-Trasse im Stadtgebiet fordert. Er möchte damit bei den Anliegern Schönwetter machen, obwohl er genau weiß, dass die Untertunnelung Mehrkosten von einigen hundert Millionen Euro verursachen und eine Planungsverzögerung bedeuten würde und somit das "Aus" für das Projekt. Wenn jemand unter Druck steht und deshalb sinnlose Vorschläge macht, nennt man das in der Verhaltensbiologie "blindes Probierverhalten".

Viele namhafte Kommunalpolitiker der CSU gehen mittlerweile offen auf Distanz zur Magnetschwebebahn in der Landeshauptstadt, weil sie im Wahlkampf mit dem Sachverhalt der Steuergeldverschwendung konfrontiert werden.