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21. Dezember

Freie Wähler begrüßen das neue Interesse der CSU für die Hauptschulen, rechnen aber nicht mit Taten

Freie Wähler: Die Bürger wollen in der Bildungspolitik endlich Taten sehen.

Die Freien Wähler sehen im Grundsatzbeschluss der CSU-Klausur in Gmund die Hoffnung, dass die Probleme im Hauptschulbereich zumindest endlich zur Kenntnis genommen werden. Die Aussage des Kultusministers: "Wir müssen alle Talente fördern, dafür brauchen wir Zeit" stößt bei Christian Kögl, bildungspolitischer Sprecher der Freien Wähler, allerdings auf völliges Unverständnis: "Eltern und Schüler haben die Zeit nicht mehr. Es geht hier um Weichenstellungen für die Zukunft einer Schülergeneration. Über Jahre hinweg haben sich bildungspolitische Versäumnisse aufgetürmt! Hauptschulen in Ganztagsschulen umwandeln ist in Ordnung, doch stellt sich die Frage, mit welchem Geld und mit welchen Lehrern dies geschehen soll". Ganztagsschulen brächten intensivere Betreuung der Schüler wie Hausaufgabenbetreuung, gezielte Förderung, sinnvolle Freizeitgestaltung, Sport,  Schnupperbesuche bei Firmen usw.

Die Realität ist aber, dass aufgrund falscher politischer Weichenstellungen der letzten Jahre an den Unis kaum Studierende für den Bereich Lehramt an Hauptschulen zu finden sind. Außerdem steht immer noch das Versprechen im Raum, die fehlenden Lehrer an den Gymnasien und Realschulen zu "kompensieren". Die Realisierbarkeit und die Bereitschaft zur Finanzierung dieser Versprechen stehen nach Meinung der Freien Wähler in den Sternen.
Die Umsetzung von R6 und G8 sind bei weitem noch nicht abgeschlossen. Die Situation an den Realschulen bezüglich Klassenstärken hat sich sogar verschärft. Die Gymnasien hinken in der Umsetzung auf den Ganztagesbetrieb hinterher, die Kinder müssen vielerorts mit dem Teller auf dem Boden Mittagspause machen, weil nicht genügend Räumlichkeiten und Mobiliar zur Verfügung stehen. "In der bayerischen Bildungslandschaft ist Feuer am Dach!", so FW-Vorsitzender Hubert Aiwanger.