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20. Juli

Arbeitskreis Familie, Jugend und Soziales der Freien Wähler Bayern in Augsburg gegründet

FW: Das Potenzial der Jugend ausschöpfen - über die Zukunft unserer Gesellschaft wird heute entschieden!

Die Freien Wähler bezeichnen die derzeitige Familienpolitik gerade auch in Bayern als völlig unzureichend: „Wenn die Tatsache, dass es immer weniger Kinder gibt, als die große Chance zum Geldsparen gesehen wird, dann läuft die Politik grundverkehrt!“

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: „Bereits jetzt zeigt sich, dass die Sparmaßnahmen der letzten Jahre im Bildungs- und Erziehungsbereich fatale Auswirkungen haben und heute schon zu hohen Folgekosten für Sozialarbeiter, Arbeitslosengeld, Grundsicherung, Strafvollzug, Suchberatung, usw. führen. Die Bildung und Betreuung unserer Kinder ist somit nicht erst ab dem Schulalter, sondern bereits in den ersten Lebensjahren gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss von der Allgemeinheit finanziert werden, um die Folgekosten für die Allgemeinheit niedrig zu halten.“

Denn leider sind immer mehr Eltern nicht in der Lage, ihre Kinder auch vor dem sechsten Lebensjahr so zu erziehen und zu fördern, wie es nötig wäre. Die Sprecherin des Arbeitskreises Familie, Jugend und Soziales, Petra Wengert, fordert deshalb: „Dieses Vakuum muss ausgefüllt werden. Jedes Kind muss das Recht auf einen kostenfreien Platz in der Kinderkrippe, im Kindergarten und im Hort haben. Jedes Kind muss die Chance haben, einen geregelten Tagesablauf kennen zu lernen, ein normales Sozialverhalten zu erlernen und seine Begabungen und Fähigkeiten optimal nutzen zu können, auch wenn seine Eltern – aus welchen Gründen auch immer – nicht in der Lage sind, es entsprechend zu unterstützen.“

Gefragt sind bei alledem allerdings nicht nur die Kommunen, der Freistaat und der Bund, sondern auch die Kirchen und Vereine. Die Freien Wähler setzen auch auf ehrenamtliches Engagement auf breiter Ebene. Der öffentlichen Hand  kommt hier insbesondere die Aufgabe als Organisator zu, um Kinder und Jugendliche schon sehr früh selbst in ehrenamtliche Tätigkeiten einzubinden und zur Verantwortungsübernahme zu erziehen.