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12. September

Zum neuen Schuljahr: Situation an Bayerns Schulen verschärft sich erneut

Freie Wähler sehen Bildungsauftrag des Staates in Gefahr.

Die neuesten Zahlen zum aktuellen Schuljahr 2006/07 belegen nach Ansicht der Freien Wähler die weiterhin völlig unbefriedigende Situation an Bayerns Schulen, und zwar über alle Schultypen hinweg.

Von den Hauptschulen werden Planstellen abgezogen, um sie als „Feuerwehrkräfte“ an anderen Schulen einzusetzen, wo das Kultusministerium die Schülerzunahme völlig unterschätzt hat. Dabei würden die Hauptschulen die Lehrer selbst dringend benötigen, wie der hohe Anteil an Schulabgängern ohne Schulabschluss beweist, so FW-Bildungssprecher Christian Kögl. Die Hauptschulen verlieren weiter an gesellschaftlicher Akzeptanz, die angekündigte „Stärkung“ ist über Jahre hinaus nicht erkennbar. An Realschulen und Gymnasien steigen die Schülerzahlen pro Klasse auf hohem Niveau erneut an, vielerorts herrscht Raumnot und die berechtigten Forderungen von Eltern- und Lehrerverbände werden vom Tisch gewischt. Landkreise müssen gegen die eigene Staatsregierung vor Gericht ziehen, um die ihnen zustehenden Gelder für die G8-Kosten einzufordern.

Die Freien Wähler sehen angesichts dieser Gesamtlage den in der bayerischen Verfassung verankerten Bildungsauftrag der Schulen als nicht mehr sichergestellt an. Ein Staat, der an der Ausbildung seiner Kinder spart, gefährdet seine eigene Zukunft, so Christian Kögl weiter. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass jeder Euro, der in die Bildung investiert wird, 3 Euro Rendite bringt.

Das kurzsichtige Spardiktat der Staatsregierung hat in die bayerische Bildungslandschaft aber einen Frust hineingetragen, der auch zur Folge hat, dass der Lehrerberuf mittlerweile deutlich an Attraktivität eingebüßt hat, so dass sich auch hierdurch der Nachwuchsmangel an Lehrern verschärft. Die verzweifelten Anwerbeversuche von Förstern und Österreichern für den Dienst an Bayerns Schulen haben auch nichts gebracht, so dass für die Verantwortlichen in der bayerischen Staatsregierung nur eine Beurteilung bleibt: Nachhilfe dringend nötig, Vorrücken gefährdet!