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10. August

Freie Wähler unterstützen BRLV-Stufenplan zur Entwicklung der Realschulen

Freie Wähler: Rahmenbedingungen an den bayerischen Realschulen müssen dringend verbessert werden

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger und der Sprecher des FW-Arbeits­kreises Bildung, Christian Kögl, sprachen sich in München bei einem Treffen mit Anton Huber, dem Vorsitzenden des Bayerischen Realschullehrerverban­des (BRLV) und dessen Stellvertreter Martin Rister für eine deutliche Verbes­serung der bildungspolitischen Rahmenbedingungen an den bayerischen Real­schulen aus.

BRLV-Vorsitzender Anton Huber stellte klar, dass sich durch die Einsparmaß­nahmen der Staatsregierung die Situation an den Realschulen in den letzten 15 Jahren massiv verschlechtert hat. So stieg die Schülerzahl seit 1990 an den Realschulen um 87,5 Prozent, die Zahl der Lehrer aber nur um 40 Prozent. Die durchschnittliche Klassenstärke nahm dabei von 24,9 auf 28,74 Schüler zu. Der Wahlunterricht musste um 49 Prozent abgebaut werden, der Ergänzungs­unterricht um 58 Prozent, differenzierter Sportunterricht um 45 Prozent, dringend benötigte Intensivierungsstunden gar um 78 Prozent. 235 Klassen sind mit 34 bis 37 Schülern „vollgestopft“ - ohne Perspektive auf Verbesse­rung. BRLV-Vorsitzender Huber: „Lehrkräfte und Eltern an den Realschulen fühlen sich von der Bildungspolitik vernachlässigt. Wir brauchen dringend mehr Planstellen, um ein weiteres Absinken der Bildungsqualität zu verhin­dern. Wir erwarten nach Jahren des Vertröstens endlich politische Hilfe!“

Hubert Aiwanger: „Es ist ein politischer Skandal, wenn die berechtigten Forde­rungen der Fachleute abgelehnt werden und der vielbeschworene „Rohstoff Geist“ von der CSU geradezu mit Füßen getreten wird. Die Realschulen befin­den sich hier in „guter Gesellschaft“ mit den anderen Schularten. Stoiber fährt nach Finnland, um sich über den Wert von kleineren Klassen zu informieren, zu Hause passiert das exakte Gegenteil. Man gibt hierzulande das Geld lieber für Hartz4 und den Transrapid aus als für Lehrer! Diese Politik wird immer mehr zu einer Belastung für Bayern!“

FW-Bildungssprecher Christian Kögl stellt fest, dass der Stufenplan des BRLV von den Freien Wählern in allen Punkten unterstützt wird. Demnach sollen bis 2013 nur noch höchstens 30 Realschüler in einer Klasse sitzen und die zu­sammengestrichenen individuellen Fördermaßnahmen wieder aufgebaut wer­den. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen muss grundsätz­lich verhindert werden. Freie Wähler und BRLV vereinbarten, in regelmäßi­gem Kontakt zu bleiben.