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15. Juli

Kein Prestigeobjekt auf Kosten der bayerischen Steuerzahler

Freie Wähler zum TRANSRAPID

Freie Wähler fordern eine Abkehr der Staatsregierung von der verkehrspolitisch und wirtschaftlich unsinnigen Magnetschwebebahn. FW-Vorstandsmitglied Pohl geißelt Verschwendung von Steuergeldern und verweist auf die ausbleibende Modernisierung der regionalen Verkehrsinfrastruktur.

München - Auch nach dem Aus für den Metrorapid in Nordrhein-Westfalen lehnen die Freien Wähler Bayern e.V. den Transrapid von der Innenstadt zum Flughafen weiterhin vehement ab. Sie fordern den bayerischen Regierungschef auf, seine Allmachtsphantasien aufzugeben und Wirtschaftsminister Otto Wiesheu endlich zurückzupfeifen. FW-Vorstand Johann Deuerlein: "Der Transrapid auf der anvisisierten Strecke ist und bleibt ein wirtschaftlich völlig unsinniges Prestigeobjekt der bayerischen Staatsregierung. Stoiber soll endlich die reale Situation in Bayern zur Kenntnis nehmen. Solange es in Bayerns Schulen aufgrund schadhafter Dächer hineinregnet und Kommunen die Gehälter ihrer Beschäftigten aus Krediten leisten müssen, darf die Landesregierung die Steuergelder ihrer Bürger nicht in weitere Millardengräber versenken. Auch Bundesmittel werden vom bayerischen Steuerzahler aufgebracht, ihre Bereitstellung rechtfertigt nicht ihre Verschwendung." Nach einhelliger Meinung der FW sollen die für den Transrapid vorgesehenen Gelder vor allem in den venachlässigten Ausbau der regionalen Verkehrsinfrastruktur investiert werden.

Die Freien Wähler bekämpfen das Projekt Transrapid für München schon seit Jahren. Sie lehnen dabei nicht die Magnetschwebebahntechnik als solche ab, sondern nur deren konkreten Einsatz auf der Strecke München Hauptbahnhof - Flughafen.

Im Vergleich zu einer Express-S-Bahn ergeben sich beim Transrapid dreimal so hohe Kosten (mindestens 1,6 Milliarden Euro) und eine Zeitersparnis von maximal fünf Minuten. Auf einer längeren Strecke kann die Magnetschwebebahn dagegen ihre technischen Vorteile gegenüber herkömmlichen Rad-Schiene-Systemen voll zum Ausdruck bringen.

FW-Landesvorsitzender Armin Grein: " In Bayern könnte die Strecke München- Augsburg interessant sein." Gleichzeitig muß aber sichergestellt sein, daß ein solches Projekt auch ökonomisch funktioniert und nicht dauerhaft auf staatliche Subventionsleistungen angewiesen ist. Beim Transrapid wendet sich sogar Münchens OB Ude gegen die organisierte Verschwendung und kündigt eine Klage der Stadt vor dem Verwaltungsgericht an.

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