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Erstellt: 10. September 2006


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Ausgabe Juli 2013

Die Trommeln rufen bereits ...

Ja, man hört sie schon, die Trommeln der Parteien und politischen Vereinigungen ... Wahlen stehen wieder einmal vor der Türe. Zuerst werden wir mit den Versprechungen der großen Politik zugepflastert und später geht dieser Geist dann in den Kommunen um.  Wahlkampf rund um die Uhr mit viel persönlichem, aber auch materiellem Engagement. Manchmal denke ich, dass dieser Eifer wohl in der Zeit zwischen den Wahlen besser gewesen wäre. Und vor dieser Kritik ist niemand gefeit. Egal in welcher politischen Ebene. Ich persönlich halte es für wichtiger, dass die Personen, die sich als Kandidaten für ein politisches Amt zur Verfügung stellen, auch den Mut und das Interesse haben, dieses Amt auszufüllen. Wir brauchen Menschen mit Weitblick und neuen Ideen, alten Wein in neuen Schläuchen haben wir schon. Deshalb meine Empfehlung: Schauen Sie nicht auf Aussehen, Titel oder Bekanntheitsgrad, sondern beurteilen Sie den Menschen, ob er den oben genannten Ansprüchen nach Ihrem Empfinden gerecht werden kann. Bleiben Sie kritisch und stellen Sie sich vor vor allem auch die Frage, ob der Kandidat auch Ihre Ziele und Wünsche vertreten kann. Das Wichtigste aber: GEHEN SIE WÄHLEN!!  Es macht keinen Sinn, sich der Wahl zu verweigern, denn damit fördern Sie diejenigen, die Sie bestimmt nicht wählen wollten. Auch wenn Ihre Stimme vermeintlich nur ein Wassertropfen ist, je größer die Wassermenge am Schluss, umso schwieriger wird es für radikale Gruppen, daraus die notwenigen prozentualen Anteile zu ziehen. Es macht schon einen Unterschied, ob ich 5 Prozent aus z.B. 1 Mio. oder nur 400.000 Stimmen erreichen muss. Je weniger Personen zur Wahl gehen, je größer werden die Chancen von Randgruppen.


Wohnmobilstellplatz eröffnet

Die jahrelange Überzeugungsarbeit der Freien Wähler und der FDP haben letztlich Erfolg gezeigt. In relativ kurzer Zeit konnte der Wohnmobilstellplatz an der Königsallee errichtet werden. Was wir schon immer wussten, wird nun auch deutlich: Tourismus in dieser Form ist ein Industriezweig mit steigenden Wachstumsraten und einem Klientel, das seine mobile Freiheit genießt und dabei nicht jeden Euro zweimal umdreht. Für all die Zweifler und Gegner, die bereits mit „umfassenden“ Fachwissen wichtige Leserbriefe verfasst haben, hier einige harte und beweisbare Fakten: Laut Kraftfahrbundesamt werden dieses Jahr rund 365.000 Wohnmobile in Deutschland zugelassen sein - Tendenz steigend. Wohnmobile kosten neu im Schnitt etwa 50.000 Euro. Also sind die Besitzer keineswegs mittellos. Das Regelalter bewegt sich zwischen 30 und 49 und beruflich sind häufig Selbstständige und Freiberufler anzutreffen. Daneben findet man eine immer größer werdende Gruppe von Ruheständlern, die entweder schon immer Wohnmobilisten waren oder sich einen Lebenstraum erfüllt haben. Obwohl bestens ausgerüstet, gehen die Mehrzahl der Eigner an dem Standort des Platzes zum Essen und Shoppen. Umfragen haben ergeben, dass pro Person etwa 45 Euro pro Tag am Ort des Verweilens ausgegeben werden. 89 Prozent aller Wohnmobilisten benennen Deutschland als ihr Urlaubsziel Nummer eins. Und sie sind das ganze Jahr unterwegs – oft mehrmals. Sicherlich sind das statistische Angaben, aber die Realität bestätigt diese. Ein gut angelegter Stellplatz wird sich auf Dauer amortisieren, rechnet man zu den Einnahmen aus Platzmiete und Strom die Wirtschaftskraft und die Steuereinnahmen hinzu. Königsbrunn hat neben der Therme noch viel zu beten. Man muss der Pflanze Stellplatz nur etwas Zeit zum Wachsen geben. Die beste Werbung unter den Wohnmobilisten ist die von Mund zu Mund.

 


Mittelzentrum Königsbrunn??

Schon der Begriff wirft Fragezeichen auf. Wie soll eine Stadtverwaltung daraus schlau werden, geschweige denn die Bedeutung ermessen? Mit diesen oder ähnlichen Gedanken muss wohl die Verwaltung und unser Stadtoberhaupt gespielt haben, denn anders ist es nicht zu erklären, warum man in einer solchen Frage überhaupt nicht reagiert hat. Doch die Geschichte von vorne: Der Landesentwicklungsplan schreibt alle paar Jahre die zukünftige Entwicklung der Regionen in Bayern fest. Dabei geht es nicht nur um mögliche Standorte von Behörden und staatlichen Einrichtungern, sondern auch um wirtschaftliche Entwicklungen und Richtungsbestimmungen. Unterteilt wird  in Ober-, Mittel und Unterzenten. Oberzentren sind die großen Städte Bayerns wie z.B. auch Augsburg. Bei den Mittelzentren ist nicht unbedingt ein System zu erkennen. So war in der Erstfassung Schwabmünchen Mittelzentrum, aber Gersthofen nicht. Ganz zu schweigen von Königsbrunn. Dass Gersthofen jetzt Mittelzentrum ist, hat es den dortigen Freien Wählern zu verdanken. Auch Königsbrunn hat den Schlaf der vermeintlich Gerechten geschlafen und ist zu spät, also nach Ablauf der Antragsfrist, aufgewacht. Und wiederum waren es die Freien Wähler, die die Glocke geläutet haben. Ohne Fabian Mehring, der unseren Bürgermeister erst auf die Bedeutung des LEP hingewiesen hat, wäre ein Termin in München gar nicht zustande gekommen. Jetzt ist die Entscheidung über Mittelzentrum Königsbrunn bis nach den Wahlen vertagt. Ein positiver Bescheid wäre für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt von großer Bedeutung. Viele Industrieunternehmen schauen sich den LEP genau an und bestimmen dann den neuen Standort des Unternehmens oder des Zweigbetriebs. Hier hat ein Unterzentrum überhaupt keine Chance mehr! Königbrunn muss sich auf die Ansiedlung von neuem Gewerbe einlassen und vor allem dafür werben. Der Verkauf von AMPACK-Ammann an die Bosch-Gruppe und jetzt Düring Schweißtechnik an die Possehl-Gruppe aus Lübeck wird sich im Hinblick auf die Gewerbesteuereinnahmen sehr negativ auswirken. Neue Ansiedlungen schaffen Arbeitsplätze! Die umliegenden Gemeinden machen es uns vor. Es ist Zeit zm Handeln.


Gradierwerk – nein danke

Schon der Begriff kann in die Irre führen. Damit ist kein technisches Gerät oder Ähnliches gemeint – nein es handelt sich um ein Gebäude, in dem Wasser über Salzstöcke oder Salzkristalle läuft und durch die Verdunstung salzhaltige Luft das Atmen erleichtern bzw. Atemwegserkrankungen entgegengewirkt werden soll. So weit so gut. Aber was soll das in Königsbrunn. Wir sind kein Heilbad – dort nämlich findet man allenthalben solche Gebäude. Diese Kurbäder sind meist sog. Solebäder und hier ist die Heilung der Atemwege Programm. Königsbrunn ist kein Heilbad! Neben den enormen Errichtungskosten von ca. 300.000 Euro kommen noch die Unterhaltskosten von jährlich 20.000 Euro hinzu. Wenn es ein nutzloses Bauvorhaben in Königsbrunn gibt, dann das. Wer mit den Atemwegen Probleme hat, für den bringt eine Schüssel heißes Wasser, Meersalz und ein Badehandtuch wesentlich mehr. Die Freien Wähler sind jedenfalls gegen diese Art von Geldverschwendung.


Via Claudia – die alte Handelsstaße wird fast zum Stolperstein!

Man kommt an ihr nicht vorbei – ob in Augsburg oder im südlichen Landkreis, überall wird auf die römische Handelsstraße hingewiesen. Jeder in Königsbrunn kennt deren Verlauf – bis auf die Stadtverwaltung. Dieses Unwissen wäre normalerweise unschädlich und reparabel, würde die besagte Handelsstraße nicht unglücklicherweise genau durch das geplante neue Stadtzentrum verlaufen. Hätten die Römer damals nicht ein paar Kilometer nach rechts oder links ausweichen können? Nein, genau dort, wo die Stadt ihr neues Zentrum bauen will, verläuft sie.  Weder die Architekten beim Wettbewerb noch das Landratsamt bei der Stellungnahme zum geplanten Bauvorhaben noch die Denkmalschutzbehörde haben von der Via Claudia gewusst, und das, obwohl bereits 1996 ein Teil davon durch den Parkplatz am Marktplatz überbaut wurde. Es gibt sogar eine Internetadresse „roemerstrasse-via-claudia.de", auf der das alles nachzulesen ist. Nun stellt man fest, dass genau im Zentrum diese Straße am besten erhalten ist und geschützt werden muss. Damit war erst einmal eine schnelle Umsetzung des Bauvorhabens vom Tisch. Es galt, Lösungen zu finden. Die Feien Wähler haben den Antrag gestellt, einen kleinenTeil der alten Römerstraße freizulegen, zu beleuchten und mit begehbaren Glas abzudecken. Damit wäre ein Bodendeckmal erster Güte geschaffen, das frei zugänglich ist und dem Denkmalschutz genüge getan. Glücklicherweise waren die Verhandlungen der Stadtverwaltung mit den zuständigen Denkmalschutzbehörden erfolgreich. Nun ist ein Streifen von ca. 10 auf 20 Meter frei von Bebauung zu halten und der geplante Wasserlauf kann auch umgesetzt werden. Es hätte aber durchaus schlimmer kommen können. Festzuhalten bleibt aber, dass hier viele Fachleute erheblich geschlafen haben und dies dem Steuerzahler durchaus teuer zu stehen kommen kann.


Massenverkehrsmittel auf dem Prüfstand

Bus oder Straßenbahn – wünschenswert, aber um jeden Preis??

 Die Diskussion um das Massenverkehrsmittel ist und bleibt eines der wichtigsten Themen in Königsbrunn. Beführworter und Gegner werfen sich die Argumente um die Ohren und letztendlich beibt es beim Stillstand. Die Freien Wähler sind für die Straßenbahnanbindung an Augsburg, aber nicht um jeden Preis. Deshalb einfach noch einmal hier die Fakten:

 Länge der Strecke: 4,6 km (Königsbrunn: 2,7 km); insges. 7 Haltestellen (5 in Königsbrunn); voraussichtliche Fahrzeit bis Haunstetten: 10 Minuten, von dort bis Stadtmitte Augsburg 45 Minuten; Investition ca. 32 Mio. Euro; Verwaltungskosten pro Jahr ca. 2 Mio. Euro (fixe Kosten ohne Betrieb);

Die Verteilung dieser Kosten auf Landkreis, Stadtwerke Augsburg und Stadt Königsbrunn ist noch nicht geregelt. Unabhängig von dieser Verteilung ergibt sich eine jährliche Belastung des Landkreises von rund 2,2 Mio. Euro.

 Neben diesen finanziellen Hürden ist es wichtig zu wissen, dass mit dem Betrieb der Straßenbahn alle bisherigen Buslinien (Schnellbus 740, Buslinie 735) nach Augsburg gekappt, also eingestellt werden. Der Schnellbus braucht von Königsbrunn bis zum Königsplatz in Augsburg 25 Minuten. Da kann eine Straßenbahn nicht mithalten.

 Am wichtigsten ist die Akzeptanz durch die Bevölkerung. Wenn niemand die Bahn nutzt, weil zu teuer oder zu lange Fahrzeiten, ist das Projekt sinnlos. Dann halten wir Freien Wähler es für besser, die Trasse zu teeren, eine eigene Fahspur für Busse zu schaffen und dann diese Busse im Takt der Linie 3 in Haunstetten fahren zu lassen – und zwar zwischen ZOB Königsbrunn und Endhaltestelle Linie 3 Haunstetten. Wenn dann auch noch gasbetriebene Busse eingesetzt werden, haben wir auch für die Umwelt etwas getan.

Die Freien Wähler fordern einen Bürgerentscheid in Königsbrunn. Alle Fakten müssen auf den Tisch und dann soll der Bürger entscheiden, ob er diesen Bahnanschluss unter diesen Bedingungen haben will. Apropos Bahnanschluss: Würden wir die Buslinie zum Bahnhof in Bobingen intensiveren und den Fahrzeiten der Bahn Richtung Hauptbahnhof Augsburg angleichen, hätten wir zwei komfortable Massenverkehrsmittel nach Augsburg, den Schnellbus und die Bahn von Bobingen aus. Sie sehen, mit ein bisschen nachdenken und dem Verzicht auf stures Einhalten seiner Positionen lassen sich Lösungen finden.

 Manches Problem hätte sich durch frühzeitiges Intervenieren und Besprechen als solches gar nicht ergeben. Typisches Beispiel ist der Parkplatz an der Haltestelle St. Afra in Mering. Die Buslinie fährt von Königsbrunn bis zum Hauptbahnhof in Mering – direkt an der Haltestelle St. Afra vorbei. Viele Münchenpendler fahren mit dem eigenen Pkw zum Parkplatz St. Afra, der dadurch hoffnungslos überlastet ist. Der Bus kann die Haltestelle St. Afra nicht anfahren, da er im Parkplatz nicht wenden kann, so die Auskunft der Deutschen Bahn. Pendler nach München gibt es in Königsbrunn schon seit Jahren. Ein frühzeitiger Gedankenaustausch zwischen Deutscher Bahn und den Gemeinden Königsbrunn und Mering hätte diesen Schwachsinn gar nicht entstehen lassen und wäre für de Umwelt – da viele eben dann den Bus und nicht den eigenen Pkw genutzt hätten – wesentlich verträglicher gewesen. Jetzt noch etwas zu ändern, ist aufgrund der Platzverhältnisse sehr schwer. Ob und wo die Gemeinde Mering eine Bushaltestelle einrichtet, ist deren Bier.


Wasserabgabe- und Entwässerungssatzung in trockenen Tüchern?

Dieses Satzungsproblem beschäftigt den Stadtrat seit Jahren. Auch der Wechsel des Maßstabes, die tatsächliche oder die fiktive Flächenberechnung, wurde im Werkausschuss bereits seit 2009 konkret besprochen. Der geschichtliche Hintergrund ist inzwischen jedem bekannt. Durch das Normenkontrollverfahren wurde klargestellt, dass die Satzungen bezüglich Wasser und Abwasser  nichtig sind, da die Privatpersonen und die Industrie unterschiedlich behandelt wurden. Auch die Zugeständnisse an die sogenannten Altanschließer waren nicht zulässig. Neueste Gerichtsurteile legen nun fest, dass rückwirkende Forderungen der Gemeinden nicht zeitlos sein dürfen. Ab einem konkret noch festzulegenden Zeitpunkt sind die Forderungen verjährt.  Diese Verjährungsfrist wird im Frühjahr 2014 durch das Bundesverfas-sungsgericht bestimmt. Wir denken nicht, dass die Frist länger als 10 Jahre sein wird. Damit sind in Königsbrunn alle Altfälle verjährt

Der Stadtrat muss nun schnellstens eine neue Satzung erlassen, denn nur dann können die Beiträge für Erschießung von der Stadt eingefordert werden. Jetzt stellt sich die Frage nach dem Berechnungsmaßstab. Beide Arten haben Vor- aber auch Nachteile. Soweit kein Bebauungsplan für das Gebiet ausgewiesen ist, erfolgt die Berechnung schon immer nach den tatsächlichen Werten. Gleiches gilt auch im sog. Außenbereich. Mangels großer Freiflächen im Gemeindegebiet wird die Stadt in Zukunft immer weniger Neubaugebiete  ausweisen können. Es wird zur Verdichtung, also zur weiteren Bebauung von größeren Grundstücken im Innenstadtbereich kommen. Und hier muss der Stadtrat eindeutig festlegen, dass bei einer erneuten Bebauung in diesen Grundstücken die tatsächlichen Flächen zum Ansatz kommen.

Bleiben also die neuen Baugebiete, für die ein Bebauungsplan festgelegt wird. Hier bietet sich die Berechnung nach fiktiven Werten an, da dann jeder seine höchst zulässige Bebauung kennt, die Abrechnung zügig  vonstatten geht und die Stadt die Schaffung des Wasser- und Abwassernetzes nicht jahrelang vorfinanzieren muss. Dies wäre bei der Berechnung nach den tatsächlichen Flächen der Fall, da jeder Einzelne erst nach Fertigstellung seines Baus geprüft und berechnet werden kann. Und was ist mit denen, die nur ein Grundstück erwerben und nicht bauen wollen? Das Grundstück wird nur zu einem Teil eingerechnet, der Besitzer erhält aber alle Anschlüsse. Die verbleibenden  Kosten für die Erschließung dieses Grundstücks werden auf alle anderen Eigentümer verteilt. Ist das dann gerecht?


Pausenhof GS Süd – Sahnehaube auf altem Kuchen

Nüchtern und leicht hässlich war er schon – der alte Pausenhof der Grundschule Süd. Außerdem hatten sich die Anwohner bitter über den Lärm der Kinder beschwert. Also Zeit zum Handeln und im Wahlvorjahr sollte es schon etwas Besonderes sein. Die Schüler/innen bastelten beindruckende Modelle für einen neuen Erlebnis-Pausenhof. Wenn der Fantasie keine Grenzen durch z.B. finanziellen Vorgaben gesetzt sind, lässt es sich prächtig bauen. Die Ergebnisse, die im Stadtrat und als Ausstellung im Rathaus präsentiert wurden, sind auch toll.

 Nachdenkenswert ist es aber, wenn die Entscheidungsträger dann mit einem Entwurf eines Landschaftsarchitekturbüros konfrontiert werden. Dieser Entwurf war das Ergebnis der Zusammenfassung aller Schülermodelle. Die voraussichtlichen Kosten: schlappe 268.000 Euro. Bis zur Fertigstellung vermutlich 300.000 Euro. Bei allem Verständnis für die Schule und Schüler, wir halten dieses Projekt für überzogen. Außerdem war der Weg falsch. Normalerweise beauftragt der Stadtrat die Verwaltung, Vorschläge zur Lösung zu erarbeiten. Meist wird dabei auch ein finanzieller Rahmen vorgegeben. Die Vorschläge werden dann im Rat bewertet und beschlossen. Hier hat man ein Projekt durch die Hintertür geschoben, mit dem Wissen, dass keiner die Zustimmung verweigern wird. Die Freien Wähler sehen die Notwenigkeit der Neugestaltung des Pausenhofs, bemängeln aber die Art der Entscheidungsfindung und vor allem die Höhe der Kosten.


Politik mal anders: Region vor Partei!

Gesunder Menschenverstand statt Parteiideologie: Eine bürgerlich-liberale Alternative zur absoluten Mehrheit

Am 15. September sind die Menschen in Bayern dazu aufgerufen, einen neuen Bezirkstag und den nächsten Bayerischen Landtag zu wählen. Die FREIEN WÄHLER im Landkreis Augsburg bewerben sich im Zuge dessen mit einem starken Team um Ihr Vertrauen.

Gessertshausens Bürgermeisterin Claudia Schuster und FW-Kreisvorsitzender Dr. Markus Brem wollen ihre kommunalpolitische Expertise mit Ihrer Unterstützung in den nächsten schwäbischen Bezirkstag einbringen.

Auf Landesebene bieten die FREIEN WÄHLER den Bürgern einen interessanten Mix aus Erfahrung und Innovation. Mit dem stellv. Bezirksvorsitzenden Fabian Mehring bewirbt sich eine landesweit anerkannte, politische Nachwuchshoffnung um das Direktmandat im südlichen Landkreis Augsburg, der unter dem Motto „Politik entstauben" zweifelsohne eine gehörige Portion frischen Wind in das in nicht weniger Hinsicht verkrustete Landesparlament bringen würde. An seiner Seite kämpft mit Vizelandrat Johann Häusler einer der erfahrensten und profiliertesten Kommunalpolitiker der Region um die Zweitstimmen in Königsbrunn.

Dabei setzen Mehring und Häusler auf die Lösung „Region vor Partei". In ihren Augen darf sich ein Abgeordneter nicht als Repräsentant einer Partei verstehen, sondern in erster Linie als Vertreter der Interessen der Menschen aus einer Region. Deshalb wollen Mehring und Häusler im nächsten Bayerischen Landtag als „Kämpfer für die Region" auftreten und dabei wenn nötig auch unangenehme Abgeordnete sein.

Mehring: „Für mich ist eine landespolitische Situation in der wir in München über Milliardenprojekte wie den zweiten S-Bahntunnel oder die dritte Startbahn diskutieren, während unsere Region am langen Arm der Staatsregierung verhungert, nicht länger hinnehmbar". Der Grund hierfür liegt in seinen Augen in einer allzu sehr auf den Münchner Speckgürtel zentrierten Politik der Staatsregierung, die sich – ob der hohen Einwohnerzahl dort – hiervon Wahlerfolge verspricht. Um gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Freistaat zu erreichen, muss diese Praxis in den Augen Mehrings dringend enden. „Mir sind Projekte wie

die FOS im südlichen Landkreis Augsburg,

die Straßenbahn nach Königsbrunn,

der Erhalt unserer kommunalen Krankenhäuser,

der Uniklinik-Status für das Zentralklinikum,

das dritte Gleis nach Dinkelscherben und Meitingen,

ein 15-Minuten-Takt auf allen Stammstrecken im Landkreis,

die Reaktivierung der Staudenbahn,

der Bahnhalt an der SGL-Arena,

die Verdichtung der regionalen Busverbindungen

oder neueste Standards für die  Schulen in unserer Heimat

wichtiger als die Frage, ob die S-Bahn in München zwei Minuten früher oder später kommt", so Mehring. Dass er es versteht, in München seine Stimme für die Belange der Region zu erheben, hat Mehring nicht zuletzt im Rahmen seines derzeitigen beruflichen Engagements als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Landtag bereits vielfach unter Beweis gestellt. Dies unter anderem etwa indem er durch seine Initiative erreichen konnte, das die Stadt Königsbrunn zeitnah doch noch nachträglich – und gegen den im ursprünglichen Entwurf erklärten Willen der Staatsregierung - zum Mittelzentrum erhoben werden dürfte. Sollte dies gelingen, würden die Chancen der Brunnenstadt im landesweiten Wettbewerb um Finanzmittel, die Ansiedlung von überregionalen Einrichtungen, Behörden, Schulen und Unternehmen samt Arbeitsplätzen ganz erheblich steigen. Genau so will Mehring das Angebot seiner Kandidatur schließlich auch verstanden wissen. „Die Menschen die mich wählen, bekommen einen geradlinigen Abgeordneten, der sich in München keinen Parteireflexen unterwerfen will, sondern seine Aufgabe darin sieht, die Interessen der Region in den Landtag zu tragen."

Weshalb dieses Selbstverständnis bitter nötig ist, erklärt Zweitstimmenbewerber und Landratsstellvertreter Johann Häusler, der als nordschwäbischer Spitzenkandidat vom zweiten Listenplatz aus in das Rennen um ein Landtagsmandat geht. Bei Themen wie dem Bahnhalt an der SGL-Arena, dem dritten Gleis im westlichen Landkreis oder der Verordnung zum Landesentwicklungsprogramm hätten die derzeitigen Abgeordneten der Regierungsfraktionen sich nämlich von ihren Parteien einbremsen lassen und in München gegen ihren zuhause erklärten Willen agiert. Einzig deshalb habe die Region letztlich jeweils den Kürzeren gezogen.

Auch vor dem Hintergrund der jüngsten Affären will Häusler den Menschen deshalb eine „Politik mit Anstand" anbieten und sich als bürgerlich-liberale Alternative verstanden wissen. Als Abgeordneter möchte Häusler seine langjährige Erfahrung als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens in den Dienst der Region stellen und seine kommunalpolitische Erfahrung zugunsten des Landkreises einbringen. Häusler: „In meinen Augen haben die FREIEN WÄHLER auf Landkreisebene in den letzten Jahren eindringlich bewiesen, dass ein Politikstil, der sich nicht an einer Parteiideologie orientiert, sondern vornehmlich dem gesunden Menschenverstand verpflichtet ist, letztlich den Menschen nützt". So sieht das auch Erststimmenbewerber Fabian Mehring und findet „es ist höchste Zeit, dieses Politikverständnis auch auf überregionaler Ebene durchzusetzen und das längst überholte politische Lagerdenken aufzugeben. Wir wollen über Parteigrenzen das Beste für unsere gemeinsame Heimat erreichen und bitten die Bürger der Region hierfür um Ihr Vertrauen".