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Erstellt: 10. September 2006


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Aschermittwoch

Aschermittwoch bei den freien Wählern

   

„Königsbrunn gleicht einem Bananenstaat“


Am Aschermittwoch ist der Karneval vorbei, für Politiker geht’s dann erst richtig los: die Freien Wähler Jürgen Raab, Fabian Mehring und Johann Häusler verteilten deftige Watschen für die politischen Gegner

 

 „Königsbrunn gleicht einem Bananenstaat. Es ist erstaunlich, wie der Reifegrad politische Bedeutung hat – von ungenießbar grün bis breiig schwarz“, in seiner Büttenrede ließ Jürgen Raab alias Pater Corvinus, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Königsbrunner Stadtrat, kaum ein gutes Haar an der Mehrheitskoalition im Rat. Den Gästen gefiel`s, soviel gelacht habe man schon lange nicht mehr! „Unser traditionelles Fischessen am Aschermittwoch im Hotel Zeller war ein gelungener Abend“, fand auch Jürgen Haumann der Ortsvorsitzende der Freien Wähler Königsbrunn.
Pater Corvinus lief zu Höchstform auf, als er in gelungener Reimform über die Arbeit im Stadtrat berichtete:  „Beiräte standen auf der Günen Fahne. Wo sind sie heute? Alles Banane! Ja so ein (dritter) Bürgermeisterposten kann schon das Wahlprogramm kosten. Themen wie die Straßenbahn geht man nassforsch und doch mutlos an. Bloß nicht den Landrat verprellen und keine Forderungen stellen. Krähen sind, ist allseits bekannt, nicht nur schwarz, sondern auch verwandt. Das Rathaus in der Bananenstadt Könisbrunn wieder ne schwaze Hülle hat.“


Die Ehrengäste, der Landtagsabgeordnete Johann Häusler und der stellvertretende Bezirksvorsitzende Fabian Mehring, fanden ebenso kritische Worte zur aktuellen Kreis- und Landespolitik. Mehring ärgert sich über die Debattenkultur im Landratsamt, wo anscheinend nur noch Parteiinteressen im Vordergrund stünden anstatt die beste Lösung für ein Problem zu suchen. „Intensiv diskutiert wird immer dann, wenn Posten zu vergeben sind. Dafür werden Kollegen ins Spiel gebracht, die zuvor noch nie eine Wortmeldung gemacht haben“, so der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Freien Wähler in Schwaben. Die Kompetenzen der Mandatsträger aller Parteien werde stattdessen ignoriert. In Anbetracht der finanziellen Lage des Landkreises sei das besonders ägerlich. „Mit öffentlichen Geldern ist Landrat Sailer weit weniger knausrig wie mit seinen Nebeneinkünften. Sein Hang zu Prestigeprojekten hat die Schulden des Landkreises seit seiner Amtsübernahme fast verdoppelt. Das kann so nicht weitegehen“, wetterte der FW-Kreisrat. „Solange unsere Schüler in maroden Containern sitzen, werde ich meinen Finger nicht dafür heben, im Landratsamt für 10 Millionen ein neues Parkhaus zu bauen“, schimpfte Mehring.

Einen „Hauch von großer Politik“ hatte Königsbrunns FW-Vorsitzender Jürgen Haumann angekündigt, als der FW-Landtagsabgeordnete Johann Häusler aus Biberbach ans Rednerpult trat. Themen der „großen Politik“ brachte er dann auch wortgewaltig zur Sprache. Etwa das geplante Freihandelsabkommen mit Kanada und den USA, in Häuslers Augen sei dies ein „Wunschkonzert der Lobbyisten“. Damit drohe der „Ausverkauf des deutschen Mittelstands und anerkannte Titel wie der Meisterbrief oder der Diplomingenieur würden „ersatzlos geopert“, so der FW-Wirtschaftsexperte.

Noch weniger übrig hatte Häusler für die aktuelle Umsetzung des Mindestlohnes und den damit verbundenen Bürokratismus: „Das Geld für 16.000 Kontrolleure, die unsere mittelständischen Unternehmen unter einen unsäglichen Generalverdacht stellen sollen, wäre in der Ausbildung viel besser angelegt“, findet der Ehrenvorsitzende der Landkreis-FW.

Abschließend ging Häusler auch mit einigen seiner Abgeordnetenkollegen hart ins Gericht, die „zuhause Wasser predigen und in München Wein trinken“. Wer in München für Stromtrassen abstimme und Zuhause dagegen demonstriere, disqualifiziere sich genauso wie diejenigen, die im Landtag für Flutpolder reden und sie Zuhause bekämpfen. Häusler: „Wer glaubt, die Menschen zum Narren halten zu können, agiert charakterlos und kann sich auch in Zukunft auf meine Kritik verlassen“, versprach Häusler seinen Parteifreunden in Königsbrunn.