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Erstellt: 10. September 2006


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St. Ulrich und die Stadtplanung

Um es gleich vorweg zu sagen: Die Freien Wähler haben dem Antrag im Stadtrat zugestimmt, der da lautet:

"Die Stadt unterstützt das Anliegen der kath. Stadtpfarrstiftung St. Ulrich, die Umgestaltung des Kirchenvorplatzes St. Ulrich in das Städtbauförderprogramm aufzunehmen und die entsprechenden Anträge zu stellen."

Die Zustimmung erfolgte aber nur aufgrund der Tatsache, dass nicht nur der Kirchenvorplatz, sondern auch das westlich gegeüberliegende Grunstück, auf dem noch das Gebäude mit dem YouZ, dem Kindergarten und dem Weltladen steht, mit in die Planung einbezogen ist. Somit entsteht hier ein nördliches "Tor" am Kreisverkehr zur Stadt, das städteplanerisch schon von Bedeutung ist. Und hier gilt es, ein Wort zur Gestaltung mitreden zu können, so hoffen wir zumindest, da die oben beschriebenen Gründstücke ja im Eigentum der Kirchenstiftung stehen.

Der Abriss des Ulrichsaals hat  vielen Königsbrunnern wehgetan, da die Stadt und viele Bürgerinnen und Bürger den damaligen Bau kräftig finanziell unterstützt haben. Kaum war die 30-jährige Bindefrist (wegen dieser Zuschüsse) vorbei, präsentierte die Kirche bereits eine Planung für ein "inklusives Wohnprojekt" auf beiden Grundstücken, wobei das gegenüber der Kirche erst später realisiert werden soll. Da wundert es nicht, dass der Urlichsaal über Jahre zuvor ständig rote Zahlen schrieb. Auch städtische Rettungsversuche fanden kein Gehör. Eine solche neue Baumaßnahme bedarf schließlich vorausgehender Planung. Die Ideen enstehen nicht von heute auf morgen. Das neue Projekt ist begrüßenswert, stellt es doch behinderten Kindern und Erwachsenen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung.

Obwohl in der Sitzung auf die Finanzen nicht eingegangen wurde, stellen diese doch den Hauptgrund für den Antrag dar. Die Kirche hat als Institution kein Anrecht auf öffentliche Fördergelder. Sie wird hier wie ein Privatmann behandelt. Sie ist ein Unternehmen, das im Grunde seine Baumaßnahmen selbst planen und auch bezahlen muss. Schließlich generiert sie ja auch Mieteinnahmen. Dadurch, dass die Stadt nun dieses Projekt Kirchenvorplatz und "Eingangstor" zu Königsbrunn als städtbauliches Anliegen der Stadt deklariert, können Gelder aus dem Städtbauförderprogramm fließen - immerhin etwa 60 % der Bausumme (grob gesprochen). Den Rest muss die Kirchenstiftung selbst finanzieren. Es bleibt zu hoffen, dass das so funktioniert, und die  Stadt nicht auf irgendwelchen Kosten sitzen bleibt. Böse Zungen könnten jetzt sagen, dass die Defizite des Tebartz-van Elst ja wieder erwirtschaftet werden müssen. Aber, Spaß beiseite, diese Konstellation ist  legal. Es bleibt zu hoffen, dass die Zusammenarbeit mit der Kirche St. Ulrich in Zukunft weniger stessbelastet sein wird als in der Vergangenheit.