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Erstellt: 10. September 2006


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Schwarze Komödie im Stadtrat

 

 

Die Gerüchteküche brodelt - und das ist auch gut so. Hier verderben mal ausnahmsweise viele Köche den Brei nicht.

Der Hauptausschuss des Stadtrats beschäftigt sich sehr oft mit Personalfragen. Deshalb ist er auch nicht öffentlich. Die Stadträte haben einen Eid geschworen, darüber Stillschweigen zu bewahren. Offensichtlich nehmen manche dies nicht besonders ernst. 

Nach dem vielfachen Echo in der Presse möchte ich als Vorsitzender der Freien Wähler dazu Stellung nehmen. 

Wir waren in unserer Fraktion zu Beginn doch etwas skeptisch, ob Frau Off-Melcher dieser Aufgabe gewachsen sein würde. Da neben ihr nur noch ein Bewerber zur Wahl stand, wollten wir eine weitere angekündigte Dame hören. Dies wurde von der CSU vehement abgelehnt. Sie priesen ihre Kandidatin in den höchsten Tönen und wählten sie, dank der absoluten Mehrheit, zur Chefin im Kulturbüro. Dass Sie dort das Sagen hatte und immer noch hat, war und ist manchem CSU-lastigen Auge ein schmerzlicher Dorn. Eine Frau als Vorgesetzte - niemals! 

Als Frau Oft-Melcher die Bühne betrat, war der Vorhang für ihren Vorgänger schon lange gefallen. Sie musste sich alleine behaupten, ohne Proben, ohne Souffleuse und ohne Drehbuch, das man ihr sinnigerweise selbst zu schreiben, auch noch abverlangte. Frei nach dem Motto „Ab ins Wasser, lerne schwimmen oder geh unter". Und wie sie schwamm und ihr Drehbuch schrieb. Wir, die anfänglichen Skeptiker, wurden eines Besseren belehrt. Selten hat jemand in so kurzer Zeit so viel für das kulturelle Leben in Königsbrunnn getan. Wesentlich breiter ist das Spektrum jetzt, nicht mehr nur klassische Musik und Tragödie. Und dafür ziehe ich als Bürger, Freier Wähler und Stadtrat mit einer tiefen Verbeugung meinen Hut. Chapeau, wie der Franzose sagt. Die Steine, die Ihnen im Weg liegen, liebe Frau Off-Melcher, sind nur von einem Berg gefallen. Worte, sagt man, können Berge versetzen, vielleicht können Stimmen Berge abtragen. Wir Freien Wähler stehen jedenfalls zu Ihnen und Ihrer Leistung.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Jürgen Raab