Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles


Der Osterhase war da!



Jahreshauptversammlung




Aschermittwoch











Straßenbau und Lösungswege



Jahreshauptversammlung 21. Mai 2015




Der Osterhase verteilt Eier


Neubaugebiete und neue Gewerbeflächen dringend erforderlich!







Wenn die Pfunde purzeln










Info-Veranstaltung der Freien Wähler



Grüne kritisieren Tram-Antrag der Freien Wähler


Bröckelt G8? Staatsregierung geht in die Knie


Wieder großes Interesse am Infostand




Der kostenlose Chauffeur von nebenan


Freie Wähler informieren!





Neujahrsempfang der Freien Wähler Augsburg-Land






Neujahrsempfang Teil 2


Spende für einen

guten Zweck!!!

zum Beitrag!







Aktuelle Blutspendetermine in
KÖNIGSBRUNN-SÜD..

weiter

Unsere Bankverbindung
Kto: 640 805 2
BLZ: 720 900 00
Augustabank Augsburg
Kto. Inh.: Freie Wähler Königsbrunn


Erstellt: 10. September 2006


Seiteninhalt

KÖMA 2011 – Eindrücke und Ausblicke

Auch dieses Mal waren die Freien Wähler – als einzige politische Gruppierung – auf der KÖMA 2011 vertreten. 2009 haben wir auf der KÖMA mit einem mehrseitigen Fragebogen die Bürgerinnen und Bürger Königsbrunns zu ihren Vorstellungen und Wünschen zum neuen Stadtzentrum Stellung beziehen lassen.

Fast 800 Personen nahmen daran teil – insoweit ist das Ergebnis durchaus als repräsentativ anzusehen. Unsere Befragung und die im Rathaus stattgefundene Bürgerwerkstatt zum gleichen Thema (mit etwa 29 Teilnehmern) waren Grundlage der Anforderungen, die im Rahmen des Wettbewerbes an die Architekten gestellt wurden. Die Preisrichter vergaben schließlich einen ersten, zwei zweite und zwei dritte Preise, die von uns auf der KÖMA 2011 vorgestellt wurden. Alle prämierten Modelle haben ihren eigenen Charme, aber keines davon löste bei uns den Aha-Effekt aus. In vielen Details sahen wir, aber auch unsere Besucher, Nachbesserungsbedarf. Unser Hauptaugenmerk lag auf dem ersten Preis, da dieser einer möglichen Realisierung noch am Nähesten kam. In vielen Gesprächen mit der doch sehr ineressierten Bevölkerung wurden einige Dinge klar:

 

  1. Die Bürgermeister-Wohlfarth-Straße muss als Fahrweg für den Verkehr erhalten bleiben (verkehrsberuhigt oder Tempo-30-Zone).
  2. Den sog. Stadtplatz empfinden viele als zu klein.
  3. Der geplante Wasserlauf wird positiv aufgenommen.
  4. Die Schrannenhalle halten viele für wichtig.
  5. Die Wohnbebauung in Baufeld 2 findet kaum Zustimmung, da die Wohnblöcke als zu groß empfunden werden. Vielfach war von einem „Wohnghetto“ die Rede.
  6. Die Besucher möchten grüne Flächen und Inseln im Innenstadtbereich.

 

All dies muss noch mit den Architekten geklärt werden – so der erste Preis zum Zuge kommen soll. Die Freien Wähler vertreten die Auffassung, dass wir uns nicht sklavisch an die Vorgaben und Pläne halten müssen. Die Stadt ist Auftraggeber des neuen Zentrums und wer zahlt schafft an! Schließlich geht es nicht darum, dem Gewinner des Wettbewerbes ein Denkmal zu setzen, sondern den Bürgerinnen und Bürgern ein Zentrum zu formen, in dem sie sich wohl fühlen können. Diese unsere Auffassung fand auch bei den Besuchern unseres Informationsstandes breite Zustimmung.

Ebensooft wurde auch nach dem Stand der Dinge bezüglich der Schokolaterie der Koditorei Müller gefragt. Die Freien Wähler waren schon immer für dieses Gebäude, weil es einzigartig ist und deshalb ohne Weiteres in jede Architektur passt. Ein solches Bauwerk ist ein Blickfang und macht neugierig, nicht nur die Ortsansässigen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt war die Straßenbahn. Hier waren die Meinungen durchaus geteilt. Viele wollten sie möglichst schnell verwirklicht sehen, annähernd die gleiche Anzahl taten sie als Illusion ab. Genauer bei den Befürwortern nachgefragt, stellte sich heraus, dass hauptsächlich der Wunsch nach einer schnellen Verbindung in die Augsburger Innenstadt den Ausschlag gab. Mit welchem Massenverkehrsmittel dies zu verwirklichen sei, war bei den meisten dann zweitrangig.

Die Freien Wähler haben bewusst auf eine Wertung verzichtet. Sie haben in den Gesprächen auf den momentanen Stand bezüglich Fahrzeit, Baukosten, Unterhaltungskosten und Fahrtkosten aufmerksam gemacht. Die von uns aufgezeigte Alternative, so z.B. die Asphaltierung der jetzt freigehaltenen Trasse und der Einsatz von Elektrobussen anstelle der StraBa, wurde sehr positiv aufgenommen. Die hohen Bau- und Unterhaltskosten der Straßenbahn haben manchen verblüfft. Auch das Problem der Zubringer innerhalb Königsbrunns zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) hat viele beschäftigt. Auch hier muss der Bevölkerung reiner Wein eingeschenkt werden: Mit dem Betrieb einer Straßenbahn von Königsbrunn nach Augsburg werden alle anderen Buslinien Richtung Augsburg eingestellt – auch der so beliebte Schnellbus 740. Wenn diese Busse nicht mehr durch das Stadtgebiet fahren, muss die Stadt dafür sorgen, dass die Fahrgäste zum ZOB gelangen.

Der Sportpark West und die geplanten Sportstätten sowie das neue Jugendzentrum fanden auch das Interesse vieler Besucher. Vieles davon ist zwar noch Zukunftsmusik, aber die angedachte Melodie empfanden unsere Gesprächspartner als durchweg positiv: die vielen Grünflächen und Wege, die Ausgestaltung des „Ulrichhügels“, den Senioren-Fitnesspark, den Wohnmobilstellplatz, die Wasserflächen und den Standort des Museums der Schlacht auf dem Lechfeld.

 

Allen in allem waren die drei Tage KÖMA für die Freien Wähler zwar anstrengend, aber sehr positiv. Galt es doch, eine Vielzahl von interessierten Bürgerinnen und Bürger zu informieren und ihnen auf diese Weise Kommunalpolitik näherzubringen. Und genau das ist das Ziel der Freien Wähler: im kommunalen Bereich stets für das Wohl der Einwohner einzustehen – ohne Bindung an Dogmen oder Parteibücher.

Wir werden auch in Zukunft dieses Ziel verfolgen und immer wieder auf neue Entwicklungen aufmerksam machen.

Aus diesem Grund ist auch die FWZ, die Zeitung der Freien Wähler Königsbrunn, entstanden, die bereits an alle Haushalte Königsbrunns verteilt wurde. Sollten Sie kein Exemplar erhalten haben – eine Mail oder ein Anruf genügt, und wir stellen Ihnen gerne eine FWZ zur Verfügung.