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Erstellt: 10. September 2006


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Kandidaten im Gespräch

Von Christian Preißler. Zu einer Podiumsdiskussion hatte der Vorsitzende Roland Neider vom Gewerbeverband die fünf Königsbrunner Bürgermeister-Kandidaten ins Hotel Zeller eingeladen.

Königsbrunn. Unter dem Motto "Königsbrunn, meine Stadt" hatte Roland Neider für den Gewerbeverband Königsbrunn die Bürgermeister-Kandidaten zu einer Podiumsdiskussion in den Saal des Hotels Zeller eingeladen. „Bei den Kommunalwahlen am 2. März werden auch in Königsbrunn die Karten neu gemischt.“ Christian Klotz übernahm die Moderation zu den beiden Fragenkomplexen Zentrums- und Wirtschaftsplanung. Auf dem Podium saßen die fünf Königsbrunner Bürgermeisterkandidaten Alwin Jung (Bündnis 90/Die Grünen), Jürgen Raab (FWG), Wolfgang Peitzsch (SPD), Christian Reeb (FDP) und amtierenden 1. Bürgermeister Ludwig Fröhlich (CSU). Die Zeitkontrolle hatte Ute Liersch in ihre Hände genommen und hatte damit beim Bürgermeister- Kandidat Ludwig Fröhlich auch ihre liebe Not. Die Sprechzeit war auf zwei Minuten je Kandidat und Frage beschränkt und wurde strickt eingehalten.

Alwin Jung
Bündnis 90/Die Grünen
Ein lebendiges und attraktives Zentrum in Form eines Platzes und Fußgängerbereiche fordert der Politiker. Die Umweltregion Augsburg will er nach Süden erweitert haben und fordert wirtschaftliche Bereiche mit Energiereduzierung. Auch soll die Nahversorgung gesichert werden. Er will ein Zentrum, das lebt, mit Markthalle, Wochenmarkt, aufgepepptem Handel und Gewerbe, mit Büros und attraktiven Wohnbereichen. Ein Zentrum sei ein Platz, an dem alle Bürger willkommen sind, mit Bildung, Kultur und Bücherei. Ein Zentrum soll Identität für die Bürger schaffen. Er plädiert dafür, erst eine Bilanz zu ziehen und dann Veränderungen zu schaffen. Bezüglich der Wirtschaftsplanung will er innovative Betriebe ansiedeln lassen, das aber auch von der Anzahl der Ausbildungsplätze der ansässigen Betriebe abhängig machen, denn die Ausbildung wolle er fördern. Jung hält es auch für wichtig, einen Wirtschaftsreferenten als Kontaktperson einzustellen und ein Gründerzentrum zu bilden. Insgesamt will er einen stufenweisen Rückbau des Zentrums, ein Kulturhaus und vorrangig die Straßenbahnanbindung sowie wohnortnahe Versorgung.

Jürgen Raab
FWG
Raabs Vorstellungen gehen um ein hufeisenförmiges Zentrum mit Handel, Gewerbe, Tiefgaragen und Einkaufszentren, das Spaß und Lust auf Kommunikation macht. Das Gesamtbild des Zentrums ist für ihn wichtig. Ein Kulturhaus werde dringend gebraucht, das auch Vereinen und kulturellen Veranstaltungen die Möglichkeit zur Selbstdarstellung biete, so auch Glaskästen für Ausstellung ansässiger Handwerkskunst. „Alt-Bürgermeister Friedrich Wohlfarth wollte zwei Stadttore haben, dieser Gedanke wurde nur belächelt, heute wäre dies ein Markenzeichen für Königsbrunn. In Sachen Wirtschaftsplanung ist Raab für die Erhaltung der Kaufkraft. Auch fordert er Schwerpunkte um die Nutzung von alternative Energieen zu fördern, denn Königsbrunn habe die dritthöchste Sonnenstundenzahl der Region – dies sollte besser genutzt werden. Auch die Infrastruktur mit einer vierspurige Anbindung an die Autobahnen könne Königsbrunn von einer Schlafstadt zu einem interessanten Anbieter von Arbeitsplätzen machen. Dem hohen Verkehrsaufkommenim Zentrum mit starker Kohlendioxid- und Lärmbelastung wolle er durch die Abschaffung der Ampeln entgegen wirken. Raab ist dafür Wirtschaftsförderung zu betreiben und ansässige Betriebe großzügig zu fördern.

Wolfgang Peitzsch
SPD
Peitzsch betont, dass Königsbrunn ein wirtschaftlich interessantes und kulturelles Zentrum brauche, einen Bürgertreff mit einem Mix aus Verkauf und Unterhaltung. Doch muss auch die Grundversorgung im Zentrum gesichert werden. Peitzsch fordert den Rückbau der B17. Bisher gebe es nur ein Provisorium, das sei aber ein guter Schritt in die richtige Richtung. Der Ausbau müsse weiter betrieben werden. Auch fordert er Frequenzbringer im Zentrum anzusiedeln, wozu ihm ein Kulturhaus als geeignet erscheint. Anziehungspunkte wie Nikolausmarkt oder Bewegungstag sollten geschaffen werden, bei dem sich alle Königsbrunner Bürger wohl fühlen und auch damit identifizieren können. Für ihnsollte sich die Region als Umweltregion verstehen; „Wir sind gut beraten, wenn wir auf Umwelt setzen“. Die Straßenbahn hat für ihn erste Priorität, auch als umweltverträgliche Maßnahme. Er fordert auch die Gewerbesteuer wieder auf das alte Niveau zu setzen denn Wirtschaftsförderung stuft er als sehr wichtig ein, da eine junge Bevölkerungsgruppe in der Stadt lebe.

Christian Reeb
FDP
Reeb zur Zentrumsplanung: „Wir müssen erst die Wünsche der Bürger nochmals erforschen und dann darauf eingehen.“ Die Wirtschaft könne nur Rahmenbedingungen schaffen. Königsbrunn benötige ein gemeinsames Marketingkonzept: Ein Zentrum müsse die Grundversorgung sichern und zur Kommunikation einladen und dürfe niemanden ausschließen. Durch die beiden großen Gewerbezentren seien Außenbereiche geschaffen worden, der Bürger aber suche ein Zentrum, das ihm auch ein „Gefühl des zu Haue seins“ gibt. Das Zentrum sollte Ärzte, Anwälte, Servicebetriebe, Büros, Gaststätten und Bürgertreffs beherbergen. In Sachen Wirtschaftsplanung sieht er, dass die Straßenbahnsituation die Bürger am meisten bewege, deshalb habe sie für ihn besondere Priorität. „Im Haushalt sehen wir noch viele schwarze Punkte und der Rodelberg verschlingt unnötige Aufwendungen“. Reeb hätte auch gerne einen Citymanager, der alle Betriebe, die nach Königsbrunnkommen wollen, fördere und betreue.


Ludwig Fröhlich
CSU
Es gebe einen Rahmenplan für die Zentrumsplanung, den es sicher noch zu verfeinern gelte, so der amtierende Bürgermeister Ludwig Fröhlich. Ein Generationshaus mit allen Möglichkeiten des sozialen Zusammenlebens mit Möglichkeiten für Unterhaltung und Information soll gebaut weren. Dazu brauche die Stadt noch eine Anbindung mit der Ost-Westachse zum Bus/ Straßenbahnzentrum um Königsbrunn attraktiver zu machen. Laut Fröhlich brauche die Stadt auch ein Angebot von Handel und Gewerbe. Und mit Events könnten Menschen in die Stadt kommen, die sich hier wohl fühlen. Die Flächen sind leider sehr klein, daher biete sich als Lösung für Parkprobleme eine Tiefgarage an, die allerdings wieder koste. Im Zentrum muss für das Gewerbe die Überlebensfähigkeit festgestellt sein. Zur Wirtschaftsplanung befragt erklärte Fröhlich, dass es inKönigsbrunn verschiedene Bereiche gebe, die in zwei Minuten nicht zu erläutern seien. „Es finden hier wirklich hervorragende und hochinteressante Gespräche statt, bei denen Robert Linse die Wirtschaftsplanung und - förderung auch noch nach den offiziellen Dienststunden führt. Hochrangige Betriebe haben in Königsbrunn bereits Fuß gefasst“, so Fröhlich. Es würden Arbeits- und Ausbildungsplätze gebraucht. „Wir schaffen soziale Einrichtungen des öffentlichen Bedarfs von der Kindergrippe über den Kindergarten bis zum Hort,“ ist sich Fröhlich sicher. Was sonst noch wichtig sei, fasste er zusammen: Trink- und Abwasserversorgung müssen für die Menschen in Königsbrunn gesichert sein, gute Verkehranbindungen werden gebraucht und er selber stehe zur Straßenbahn. Wirtschaftsplanung und - förderung ist für ihn ein ganz klares Thema der CSU und was zu tun ist würde auch getan. Bis 2010 soll Königsbrunn ein Kulturhaus haben. Aber jetzt müsse das Zentrum gefördert werden  und der Ausbau des Randezvousplatzes für Tram und Bus fertig gestellt werden.