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Erstellt: 10. September 2006


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"In vier Jahren steht das neue Jugendhaus"

Gemeinsam versuchten sie bei der Jugend zu punkten: (von links) Alwin Jung (Bündnis 90/Die Grünen), Christian Reeb (FDP), Ludwig Fröhlich (CSU), Wolfgang Peitzsch (SPD) und Jürgen Raab (Freie Wähler). Der Wähler wird am 2. März entscheiden, wessen Konzept am meisten Chancen hat. Foto: Neumann

KOMMUNALWAHL / Bürgermeisterkandidaten fordern mehr Mitwirkungsrechte der Jugendlichen. Bisherige Versäumnisse wurden gemeinsam begangen.

von Lutz Neumann

Königsbrunn. Erster Bürgerrmeister Ludwig Fröhlich lehnte sich weit aus dem Fenster: „In spätestens drei bis vier Jahren muss ein neues Jugendhaus stehen.“ Zum Erstaunen aller Mitbewerber um das Amt des Ersten Bürgermeisters holte er ein Entwurfsmodell des neuen Jugendhauses aus der Tasche. Die Finanzierung ist noch unklar. Die Ausgangspositionen gegenüber der Jugend konnten kaum unterschiedlicher sein. Für den FDP-Kandidaten ist die Jugendpolitik „absolutes Neuland“. Jürgen Raab von den Freien Wählern erinnerte an seine Erfahrungen als „68er“ und sieht die Jugendlichen in Königsbrunn „eigentlich ein bisschen allein gelassen“. Für den amtieren Ersten Bürgermeister Ludwig Fröhlich spannt sich der Bogen der Jugendpolitik von der schulvorbereitenden-, und Schulsozialarbeit bis hin zur offenen Jugendarbeit im Jugendzentrum YOUZ. SPD-Kandidat Wolfgang Peitzsch hob die Bedeutung der offenen Jugendarbeit heraus. Streetwork wurde lange gefordert, endlich eingeführt und leiste gute Arbeit. Für Alwin Jung von Bündnis 90/Die Grünen, dem einzigen „Königsbrunner Kind“, steht das Motto „Wir haben die Welt nur von unseren Kindern geerbt“ im Zentrum. Generationenübergreifend

solle die Arbeit sein, in eigenen Belangen die Jugendlichen auch ausreichend beteiligt werden.

Paukenschlag Jugendhaus

Auf die Frage nach der Einbindung der Jugend in das neue Haus des „Jugendcampus“ meinte Jung: „Bis dahin ist noch ein weiter Weg, auf dem allen betreffenden Gruppen Mitsprache gewährt werden soll.“ Für Peitzsch steht fest: „Wir müssen die bislang erfolgreiche Jugendarbeit weiter fortsetzen und um einen runden Tisch ergänzen.“ Für Fröhlich geht es um ein neues
Funktionsgebäude Jugendhaus. Dazu packte er zum Erstaunen aller ein kleines Entwurfsmodell für das Vorhaben aus seiner Tasche aus. Raab kritisierte
die vielen großen Projekte in Königsbrunn, die das Jugendzentrum an den Rand
drängen würden, insbesondere finanziell. Für Reeb ist die Beteiligung möglichst vieler Gruppen aus dem Kreis der Jugend eine Aufgabe des Jugendforums.Heftig diskutiert wurde, ob die Altersgrenze für die Wahlen zum
Jugendforum auf 21 Jahre angehoben werden solle. Insgesamt war den Diskutanten und erst recht den Besuchern offenbar nicht so genau bekannt, welche Rechte das Jugendforum hat, das 1996 eingeführt wurde. So haben Vertreter des Jugendforums in der Gremienarbeit bereits heute das Rederecht. Zugleich wurde von beiden Seiten festgestellt, dass die (Wahl)beteiligung am Jugendforum und dessen Arbeit sehr gering sei. Ein Zuhörer bemerkte: „98 Prozent der Jugendlichen sind an Politik nicht interessiert, denen ist das alles egal.“ Ein Kritikpunkt war der Zustand des Jugendzentrums YOUZ. Alle Kandidaten hoben die Notwendigkeit für eine solche Infrastruktur hervor. Zugleich wurde kritisiert, dass der bauliche Zustand schlecht sei. Fröhlich sagte, dass zunächst die Trägerschaft des Pächters geklärt werden musste. Derzeit seien 16 000 Euro für die Sanierung der Elektrik vorgesehen. Statt Miete verlange der Eigentümer, die Pfarrstiftung St. Ulrich, den baulichen Unterhalt des Gebäudes. Einige junge Erwachsene forderten die Einrichtung einer Jugendreferentin im Stadtrat. Jugendreferentin Petra Zeininger-
Benning war, gemessen an der Reaktion etlicher Jugendlicher und junger Erwachsener, diesen nicht bekannt, obwohl sie dieses Amt seit Juni 2005 ausübt. In einem Satz versprachen die Kandidaten gegenüber der Jugend, dass „die Jugend ein festgelegtes Rederecht im Rat bekommt,“ so Reeb, und „dass wir in Kürze ein Jugendzentrum bekommen, in dem wir unsere Jugenarbeit fortsetzen können,“ fügte Raab hinzu. „Erfolgreiche Jugendarbeit soll weiter verbessert werden und in spätestens drei bis vier Jahren muss ein neues Jugendhaus stehen,“ versicherte Fröhlich. Offene Jugendarbeit müsse man weiterführen und ein renoviertes Jugendzentrum YOUZ sei nötig, forderte Peitzsch, und dass eine „weitere Beteiligung der Jugend durch ein reformiertes Jugendforum und dass das Jugendzentrum angegangen wird“, meinte Jung.

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