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Erstellt: 10. September 2006


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Hohe Auszeichnung für Erwin Schäfer

Das Bundesverdienstkreuz am Bande überreichte Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk an den Königsbrunner Erwin Schäfer für humanitäre Verdienste auf der Insel Rab. Bild: Katja Belitz

Für seine humanitäre Arbeit auf der Insel Rab in Kroatien bekam Erwin Schäfer aus Königsbrunn jetzt das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Stellvertretend für den Bundespräsidenten Horst Köhler überreichte ihm die bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk die Auszeichnung jetzt in Augsburg.

"Ihr Wirken ist gelebte Humanität über alle Ländergrenzen hinweg", lobte Merk sein Engagement. Schon 1963 hatte Schäfer während eines Urlaubs auf der Ferieninsel Rab die Not der dortigen Bevölkerung kennengelernt. Schon sechs Wochen später organisierte er einen ersten Hilfstransport. Über Jahrzehnte hinweg schickte er danach regelmäßig Nahrungsmittel, Kleidung, Schulartikel und Medikamente in die Region.

Hilfe während des Bürgerkriegs

Als Anfang der 90er-Jahre die Ferieninsel in die Wirren des jugoslawischen Bürgerkriegs geriet und dort mehrere tausend Frauen und Kinder vor den Kampfhandlungen in Sicherheit gebracht wurden, kam der Tourismus, die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung, fast zum Erliegen. Erwin Schäfer verstärkte mit Unterstützung des Roten Kreuzes und zahlreicher Königsbrunner Bürger seine Hilfsaktionen. Mehrmals im Jahr brachte er selbst Hilfsgüter - neben medizinischen Geräten und Medikamenten auch Hygieneprodukte und Lebensmittel - auf die Insel. Die Fahrten entlang der Küstenstraße waren zu diesen Zeiten auch wegen gelegentlich aktiver serbischer Kampfflieger sehr riskant.

Wie Ministerin Merk betonte, hat Schäfer in den zurückliegenden 40 Jahren "persönlich zirka 100 000 Euro selbstlos aufgebracht und eingesetzt". Doch sein Engagement hörte mit dem Ende des jugoslawischen Bürgerkriegs nicht auf. Seit 1996 ist Schäfer zudem "Initiator und Koordinator des Partnerschaftsforums Königsbrunn – Rab", so Merk in ihrer Laudatio.

Begegnungen organisiert

Der Verein organisiert zum Beispiel sportliche und kulturelle Begegnungen. Diese Arbeit habe zu einer intensiven Städtepartnerschaft und auch zu zahlreichen privaten Freundschaften geführt. In Kroatien habe er damit zugleich für seine bayerische Heimatstadt geworben. "Sie haben sich in vorbildlicher Weise um die Allgemeinheit verdient gemacht", begründete Merk die Auszeichnung: "Den Gedanken eines gemeinsamen Europa haben Sie schon gelebt, als man ihn in der Politik kaum gefasst hatte." "Ich freue mich natürlich sehr", verriet Erwin Schäfer, nachdem er das Bundesverdienstkreuz am Bande entgegengenommen hatte, „es ist schön, dass der Einsatz gewürdigt wird!“ Die hohe Auszeichnung seiner Arbeit wurde noch am gleichen Abend im Kreise der Familie gefeiert. Die Auszeichnung für Erwin Schäfer geht auf eine Initiative seines Mitstreiters Christian Preissler zurück, der Schäfer bereits vor drei Jahren für die Ehrung vorgeschlagen hatte. Dies musste von Bürgermeister Fröhlich und einem Landtagsausschuss befürwortet werden, ehe sich die Ordenskanzlei im Bundespräsidialamt damit befasste. Ehe die Entscheidung fiel, wurden zahlreiche Recherchen angestellt, so überprüfte auch die deutsche Botschaft in Zagreb Schäfers Wirken in Rab. Aus der Arbeit im Partnerschaftsforum Königsbrunn - Rab hat sich Erwin Schäfer vor Kurzem allerdings zurückgezogen. Sein Amt als 2. Vorsitzender des Forums wurde inzwischen an Heidi Schnell übertragen. Der 68-Jährige führt im Gespräch mit unserer Zeitung dafür gesundheitliche Probleme an, erwähnt aber auch den sehr großen Arbeitsaufwand für die Veranstaltungen zum zehnjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft im September letzten Jahres.

Quelle:Augsburger Allgemeine

 

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