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Erstellt: 10. September 2006


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Freie Wähler wollen CSU mit Raab schlagen

Kommunalwahl Vorsitzender tritt auch als Bürgermeisterkandidat an. 30 Bewerber für den Stadtrat nominiert. Wahlplattform vorgestellt

Die Spitzenkandidaten der Freien Wähler für die Kommunalwahl: (von links) Ortsvorsitzender Jürgen Raab, der zugleich als Bürgermeisterkandidat antritt, Stadträtin Irene Tarasenko (Platz 3) und Peter Sommer (Platz 2).

VON HERMANN SCHMID
Königsbrunn Der 55-jährige Jürgen Raab ist seit einem Jahr Ortsvorsitzender der Freien Wähler (FW) in Königsbrunn - und seit Dienstagabend auch ihr Spitzenkandidat für die Kommunalwahl am 2. März. Der Diplom-Verwaltungswirt und ehemalige Polizeibeamte wurde mit 31 von 38 Stimmen nominiert. Vier Mitglieder sprachen sich für Irene Tarasenko als Bürgermeisterkandidatin aus. Sie war von Mechtild Schulz kurzfristig für dieses Amt vorgeschlagen worden, da sie als langjährige Stadträtin und Aktive im Ski Club in der Stadt sehr bekannt sei. "Das ehrt mich", bekannte Irene Tarasenko, erklärte jedoch, dass sie bewusst nur für den Stadtrat kandidieren wolle.

"Geht nicht, gibts nicht" ist das Motto von Jürgen Raab
Raab räumte ein, dass er tatsächlich in der Königsbrunner Öffentlichkeit noch nicht sehr bekannt sei und bat die Mitglieder, ihn auch mit Gelegenheiten für Auftritte und Gespräche zu unterstützen. Seit einem knappen Jahr ist er als 2. Vorsitzender des Verkehrsvereins aktiv. Der ehemalige Ausbilder bei der Bepo in Königsbrunn betreibt mit seiner Frau nun ein Lektorat für große Verlage. Als Hobbys gab er "Politik, gute Literatur, Reisen, Kegeln, Segeln" an, als Motto den Slogan "Geht nicht, gibts nicht!" Den habe er sich allerdings nicht aus der Werbung abgeguckt, der sei ihm vielmehr von seinem Vater vorgelebt worden, der als Kriegsopfer zwei Beine verloren hatte und dennoch sehr aktiv gewesen sei. Mit 36 von 38 Stimmen wurde dann die von Jürgen Raab vorgestellte Liste mit 30 Kandidaten akzeptiert (siehe Kasten). 34 Mitglieder stimmten zudem für eine Listenverbindung mit der FDP. Dies bedeute, so wurde zuvor betont, weder einen gemeinsamen Wahlkampf noch später eine Fraktionsgemeinschaft im Stadtrat, sondern biete nur die Chance, eventuell ein weiteres Mandat im Rat zu sichern. Bei der Wahl 2002 hätten die Freien Wähler mit einer (damals abgelehnten) Listenverbindung einen sechsten Platz im Stadtrat erhalten. Raab stellte zudem die 13 Schwerpunkte der Freien Wähler für die Kommunalwahl vor: An erster Stelle steht die Gestaltung der Innenstadt als Begegnungszentrum. Dazu gehören für die FW ein "multifunktionales Kulturhaus" sowie eine Tiefgarage.

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Bürgerentscheid über die Straßenbahn-Anbindung

An zweiter Stelle steht die Straßenbahnverbindung nach Augsburg. Hier müssten allerdings die Kosten transparent dargestellt werden. Ob sie die dann als tragbar erachten, das sollten die Königsbrunner in einem Bürgerentscheid äußern, so Raab. Er forderte zudem eine Prioritätenliste städtischer Projekte, die sich am finanziell Machbaren orientiert. Eine Polizeiinspektion sei ein Muss in Königsbrunn, der größten Kommune im Landkreis. Die Stadt müsse sich zudem Gedanken über eine Alternative zum Jugendzentrum machen, das die Pfarrei St. Ulrich anders nutzen wolle, und zudem die Jugendarbeit weiter ausbauen. Die Freien Wähler sprechen sich unter anderem für eine Stärkung der Vereine aus und für eine gezielte Integration ausländischer Mitbürger. Die Verwaltung solle bürgernäher organisiert werden, etwa mit Öffnung an einem Samstag im Monat.

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Kommunalwahl Aufruf, auch im Süden gezielt Kandidaten aus der Region zu wählen

Königsbrunn/Landkreis Bei der Nominierungsversammlung der Freien Wähler (FW) in Königsbrunn am Dienstagabend war noch deutlich spürbar, dass die Anhänger im Landkreis-Süden noch immer sauer sind, dass ihre Kandidaten auf der Kreistagsliste so schlecht platziert wurden. Ortsvorsitzender Jürgen Raab, der auch als Bürgermeisterkandidat antritt, rechnete vor, dass auf den ersten 20 Plätzen über 80 Prozent der Kandidaten aus dem Norden und dem Westen des Landkreises kommen. Nach seinem Protest bei der Nominierungsversammlung (wir berichteten) habe ein Vorstandsmitglied mit dem Hinweis reagiert, er solle sich doch in den Kreisvorstand wählen lassen, dann könne er hier mitgestalten. "Die Platzierung sollte nicht von Kennen oder Nicht-Kennen abhängen", konterte Raab, "genau das kritisieren wir bei den Parteien!" FW-Landratskandidat Bernhard Hannemann betonte, dass die Liste nicht nur regional, sondern auch nach Berufen und weiteren Aspekten ausgewogen sein sollte:"Vorsicht mit statistischer Auswertung." Kreisrätin Waltraud Wellenhofer aus Bobingen merkte an, sie sei seit 2002 von neun Kreisräten der Freien Wähler die einzige aus dem Landkreis-Süden - obwohl von dort die Hälfte der FW-Stimmen kamen. "2002 hat der Westen und der Norden quer durch alle Parteien gezielt regional gewählt", so ihre Erkenntnis. Das sollten diesmal auch die Wähler aus dem Süden beherzigen: "Wir müssen den Süden stärken und ein demokratisches Gleichgewicht erreichen."

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