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Erstellt: 10. September 2006


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Herbstfest

Herbstfest der Freien Wähler Königsbrunn

 

„Kommunalpolitik trifft Kulinarik“

 

Beim Herbstfest der Freien Wähler Königsbrunn hatte der Vorsitzende, Jürgen Haumann, das erste Wort. Er freute sich über die zahlreichen Gäste, die seiner Einladung gefolgt waren.

Auch Johann Häusler (Landtagsabgeordneter der FW) und Dr. Markus Brem (Bezirksvorsitzender der FW) kamen zum traditionellen Sauessen ins FC-Heim nach Königsbrunn.

Zu Beginn ließ Haumann die Aktionen des Ortsverbandes in den vergangenen Monaten noch einmal Revue passieren.

So organisierten die Freien Wähler im Rahmen des Königsbrunner Ferienprogramms auch dieses Jahr wieder die Besichtigung der Heimspielstätte des FC Augsburg. „Es war ein schönes Erlebnis für die fußballbegeisterten Kinder, auch wenn unser gemeinsamer Ausflug in die WWK-Arena wohl am heißesten Tag des Jahres stattfand“, erinnerte er sich an den schweißtreibenden Nachmittag im August.

Als wichtig und erfolgreich bezeichnete der Vorsitzende die Teilnahme an der Gewerbeschau „LEWA“ in Königsbrunn, auf der die Freien Wähler mit einem Infostand vertreten waren.

„Wir waren sehr gut vorbereitet, haben unsere Hausaufgaben gemacht und konnten die Bürgerinnen und Bürger zu verschiedenen Themen umfassend informieren“, stellte Haumann fest und zeigte sich wenig überrascht, dass die Straßenbahn, die Problematik rund um die Therme und die Forderung nach einer eigenen Polizeidienststelle bei den Besuchern im Fokus des Interesses standen.

Nach einem Ausblick auf die bevorstehende Aktionen und Veranstaltungen überreichte er zwei Ehrenurkunden des Ortsverbandes für langjährige Mitgliedschaften an Peter Tarasenko (20 Jahre) und Gisela Kurz (30 Jahre).

Anschließend war Johann Häusler an der Reihe, der in seiner Funktion als Landtagsabgeordneter die Ehrennadeln des Landesverbandes der Freien Wähler an Helmut Wiedenmann (Bronze) und Walter Lill (Silber) überreichte. „Es ist mir eine Ehre, dass ich langjährige und verdiente Mitglieder auszeichnen darf“, so Häusler.

Der Bezirksvorsitzende, Markus Brem, stellte das Engagement des Ortsverbandes in den Mittelpunkt in dem er bemerkte: „Königsbrunn ist einer der aktivsten, wenn nicht sogar der aktivste Ortsverein im Landkreis, das ist großartig und vorbildlich“.

Gegen 19:00 Uhr betrat dann der Ehrengast die große Bühne – duftend und von hungrigen Mägen sehnlichst erwartet, wurde er den Saal getragen: die Spansau.

 

 

Der Abend hatte nun seinen kulinarischen Höhepunkt, bevor es nach dem Essen noch einmal kommunalpolitisch wurde, als Jürgen Raab, Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der FW, das Wort ergriff.

„Die Bürger sehen, dass sie nichts sehen“, so der Tenor des Berichtes aus dem Stadtrat. Tatsache ist, dass die Stadt sich in der Zukunft hoch verschulden wird und sehr viel Geld für Sanierungsmaßnahmen öffentlicher Gebäude wie z.B. Schulen verwendet werden muss.

„Einige Parteien haben Symposien zur Innenstadtgestaltung und zur weiteren Verwendung der Therme veranstaltet, so wie die Freien Wähler auch schon vor Jahren – nämlich bereits 2008 mit einem mehrseitigen Fragebogen auf der damaligen KÖMA. Immerhin über 800 Königsbrunner Bürger und Bürgerinnen brachten ihre Gedanken zur Innenstadt zu Papier“, erklärte Raab.

Nur – was ist inzwischen passiert? Die Rathauswiese ist weiterhin unbebaute Wiese, die Therme verrottet vor sich hin, die Eishalle bedarf auch dringender Sanierung, das verkehrliche Provisorium in der Innenstadt hat sich auch nicht verändert.

Da kann man schon verstehen, dass manche klagen, „was tun die denn im Rathaus für die Stadt?“, so Raab. Es ist Zeit zu handeln, Pläne sind genug geschmiedet und wieder verworfen und wieder gemacht worden. Dies ist zwar notwendig, um Entscheidungen zu fällen, dringt aber nicht nach außen.

Was aus der Therme wird, lässt sich erst nach dem Urteil der Sachverständigen über die Erhaltungswürdigkeit der Bausubstanz sagen. „Auch ein Abriss ist hier nicht ausgeschlossen“, erklärte der Fraktionsvorsitzende.

Königsbrunn soll weiter wachsen, dazu bedarf es aber neuer Baugebiete und auch Gewerbe-flächen. Hier muss mit den Grundstückseigentümern, in der Regel Landwirte, verhandelt werden. In diesem Bereich ist zumindest ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Ob die Straßenbahn von allen mit einem „großen Hallo“ begrüßt wird, ist zumindest zweifelhaft.

Mancher Anrainer betrachtet dies mit gemischten Gefühlen. „Wann sie tatsächlich einsatzbereit ist, weiß noch keiner. Auf Königsbrunner Gebiet sind noch wichtige Grundstücke zu erwerben und auch im Bereich Haunstetten gibt es noch große Hindernisse“.  „Alles in allem müssen jetzt Taten folgen, damit der Stadtverwaltung und damit auch dem Stadtrat bei den nächsten Wahlen nicht Schlafmützerei vorgeworfen werden wird“, so Raab ganz am Ende seiner Ausführungen.

Anschließend wurde es wieder kulinarisch und so fand der Abend erst zu später Stunde sein gemütliches Ende.