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Erstellt: 10. September 2006


Seiteninhalt

Die Festrede von Bruder Corvinius

Grüß euch Gott, alle miteinand

Corvinius werd ich genannt

Als Wandermönch lauf ich zu Fuß

Und entbiet euch meinen Gruß

Trinken wir, um den Herrn zu loben,

denn alles Gute kommt von oben

Gott sei Dank, es ist vorbei

Mit der Faschingsnarretei

Fröhlichkeit, Spaß und Humor

Kommt im Leben täglich vor

Und außerdem ist jedem klar

Narren gibt’s das ganze Jahr

Und von solchen Narrengeschichten

Will ich euch jetzt berichten

Auf meiner Reise durch die Zeit

Ist es wieder mal so weit

Nach fast 800 Tagen

Hat es mich hierher getragen

Wollt sehen was wohl diese Stadt

An Neuem denn zu bieten hat.

2014 – mit klingt’s noch in den Ohren,

wurd ja ne Allianz geboren

deren Zweck war vorbestimmt

dass keiner ihr die Macht wegnimmt

Klar, bei Wahlen wird gern übertrieben

Doch was ist von dem geblieben

Was damals groß hinausposaunt

Und doch jeder mit Hirn erstaunt

für sich selbst resümiert

„Da ist bis jetzt noch nix passiert“

Wohl denn, von der Neugier getrieben,

wollt ich sehn was  übrig geblieben

von den Jamaika-Wahlposaunen

Ich werd’s euch sagen -  ihr wird’s staunen!

Als erstes ging’s zur ZOB

Ich dacht, dass ich die Trambahn seh

Oder wenigstens nen Schienenstrang

Doch mir wird’s plötzlich Angst und Bang

Da ist ja alles wie vor Jahren,

als manche hier noch Kinder waren.

In der Zeitung war doch zu lesen,

der große Durchbruch ist’s gewesen

ganz plötzlich funktioniert wunderbar

wo Jahrzehnte nur der Stillstand war,

Nur schnell Verträge unterschreiben,

der Inhalt kann verborgen bleiben

die Konditionen für die Bahn –

dem Bürger geht das gar nichts an.

Schaut man dann den Kostenplan

Unterm Strich genauer an

Wird einem doch sehr schnell klar

Wer bei dem Deal der Dumme war

Königsbrunn bezahlt nicht nur

Die Kosten auf der eignen Flur

Nein auch die für Augsburgs Trasse

Bestreitet die Königsbrunner Kasse

Jetzt wo der Deal ist unterschrieben

Kann man den Baubeginn noch schieben

Nichts mehr davon, ob vielleicht

Ein Fördertopf die Segel streicht

Und vor dem Augsburger Bahnverlauf

Stehen große Hürden beim Grundstückskauf

So sieht man, und ich sag’s nicht gerne

Die Straßenbahn in weiter Ferne

So wie dieser Deal gelaufen

muss die Stadt noch Grundstücke kaufen

Bereitzustellen für die Bahn

Klar, kostenfrei – welch ein Wahn

Den Betrieb der Straba, das Wann und Wie

Die Taktung und was kostet sie

Das alles bestimmt der AVV

Das Bubenstück war wirklich schlau

Die Zeche ist, so steht’s geschrieben

An Königsbrunn hängen geblieben.

Die Tram ist praktisch kostenlos

N paar Euro Betriebskostenzuschuss bloß

Ungefähr 320.000 Mücken im Jahr

Günstiger wird’s nimmer – das ist klar

Zu zahlen zwar ab Baubeginn

Und zieht sich dieser Bau dann hin

unwichtig, blechen muss die Stadt

Auch wenn’s noch keine Straba hat

Mindestens ein Viertel Jahrhundert

Und was mich dann am meisten wundert

Hat denn keiner auf die Zahlen g’schaut

Für den Preis hätts ihr’s selbst gebaut

Nach dem Motto „Wer zahlt schafft an“

Doch diese Chance ist vertan

Es wär doch jede Zeit gewesen

Die Verträge genau zu lesen

Versteckten Fallen zutage zu fördern

Kompromisse zu erörtern,

was dann wohl für beide Städte

Zufriedenheit bedeutet hätte.

Bei dieser Bauernfängerei

War Königsbrunn ganz vorn dabei

Hinterher da ist man schlauer

Jetzt ist Königsbrunn der Bauer.

Trinken wir, um den Herrn zu loben

Denn alles Gute kommt von oben!

Ich dreh mich um, will in die Stadt zurück

Da fällt mein erstaunter Blick

Auf das alte Spaßgemäuer – früher Bad

Heut nur noch teuer

Alles zusammen ne knappe Million

Was daraus wird – wer weiß das schon?

So langsam hab ich den Verdacht

In dieser Stadt wird nichts gemacht

Nichts was die Leute wirklich sehn

Ist eher so – die  Zeit bleibt stehen

Da springt mich der Gedanke an

Seit 2014 – nichts getan

Doch Halt, denk ich, das stimmt so nicht

Das Problem mit dem Schwimmunterricht

Sich durch das neue Gymnasiumbad

Doch schon längst erledigt hat.

„Falsch“ hör ich plötzlich viele Stimmen

ohne Wasser kannnst nicht schwimmen

Baumängel ham sich eingeschlichen

Schwimmen lernen – weiterhin gestrichen

Und wieder kommt mir in den Sinn

Ob ich je weg gewesen bin?

Auf dem Weg zur Innenstadt

Fällt mir ein, ich könnte glatt

Vor allem der Gesundheit wegen

Mich auf dem Seniorenspielplatz regen

Obwohl geplant seit vielen Jahren

Muss ich dann vor Ort erfahren

Dass dort wo ich wollt die Muskeln pflegen

Sich Riesenmaulwürfe regen

Das Ganze nennt sich Geländemodulation

Das freut die Leut, da ham sie was davon

Ist auch viel besser als der Sportparcours

Bewegung im Alter ist wider die Natur

Und schließlich, ich hab’s fast geahnt,

reicht es doch schon, wenn’s mal geplant

Trinken wir den Herrn zu loben,

denn alles Gute kommt von oben

Auf meinem Rundgang komm ich dann

Beim alten Handelsglobus an

Doch mit der Beschriftung ist’s vorbei

Sieht eher aus wie ein Freilandei

Auf Nachfrage wird mir beteuert

Die Planung steht – die Hülle wird erneuert

Ich frag nicht weiter, weil das doof ist

Schließlich werkeln hier Planungsprofis

Ganz kurz nach dem Freilandei

Komm ich an einem Bau vorbei

Griechisch-römisch angehaucht

Ich fag mich, wozu wird der gebraucht

955 steht am Dach

als Hausnummer fällt das wohl flach

bis mir jemand dann erklärt

955 die Schlacht am Lech wär sehenswert

Geschichtlich wär’s ein Meilenstein

Das steckt man in nen Keller rein?

Die Schlacht am Lech toll nachgestellt

Mit Licht und Ton und gut erzählt

Gehört doch längst ans Tageslicht

Geplan ist’s sicher, gemacht noch nicht

Die Kultur aus vergangenen Jahren

Gilt es sicher zu bewahren

Damit die Gegenwart begreift

Dass Zukunft aus Erfahrung reift

Wer hier Museen will besuchen

Der muss sie in den Kellern suchen

Dieses Wissen gehört ans Licht

Ins Kellergewölbe sicher nicht!

Das alte Stadtbild noch im Sinn

Treibt’s mich zur Kreissparkasse hin

Die neue Mitte wollt ich sehn

Ich guck ums Eck – was ist geschehen

Dieselbe alte öde Leere

Als ob keine Zeit vergangen wäre

Der alte Bauzaum steht noch da

Wo ich ihn schon vor Jahren sah

Ich schwitz und zweifle am Verstand

Da nimmt mich jemand bei der Hand

und flüstert mir ganz sanft ins Ohr

„Keine Angst – die Pläne liegen vor“

Und auch die Straße, nach dem

Wohlfarth Fritz benannt

Ist schon im Planungsstand bekannt

Es sind jetzt nur noch Kleinigkeiten

Die uns den Baubeginn verleiten

Und die sind meistens hausgemacht

Weil wieder mal nicht nachgedacht

Und viel in Klein-klein verwoben

Entscheidungen im Rat verschoben

Statt Handlung gibt es Redeschlachten

Die jeden Sinn und Zweck verachten

Und so ganz nebenbei

Plant man oft an der Wirklichkeit vorbei

Warum geht hier nichts voran

Keine Innenstadt, keine Straßenbahn

Wie lange wollt ihr das noch treiben

Euch nur der Farben wegen reiben

Schwarz, Grün, Gelb, Orange, Rot

Ihr sitzt doch alle im gleichen Boot

Es wird Zeit, dass was geschieht

Dass der Bürger auch was sieht

Sonst werden sie euch ohne zu fragen

Bei der nächsten Wahl aus dem Rathaus jagen

Und schreibt euch hinter eure Ohren

Erfolg wird nur aus Mut geboren

Zur Zentrumsplanung liebe Stadt

Von mir ein gut gemeinter  Rat

Es scheint, Alte sind dem Staat egal

Merkwürdig bei dem Wählerpotenzial

Pille und Karrierestreben

Verhindern oftmals neues Leben

Die Folgen sind jetzt offenbar

Zu groß ist schon der Rentner Schar

Die Rente wird trastisch gekürzt

Was viele in die Armut stürzt

Die Wohnung wird dann unerschwinglich

Und als Folge sucht man dringlich

Nach bezahlbaren Wohnungsraum

Doch oh weh, den gibt es kaum

Weil der, der die Wohnungen baut

Zuerst auf seinen Profit schaut

Es liegt hier in der Hand der Stadt

Dass dies im Zentrum ein Ende hat

Und dass dort auch die Rentner wohnen

Und zwar zu bezahlbaren Koditionen

Zm Vorteil ist’s und zwar für alle

Sie kann jeden treffen, die Rentenfalle

Noch ein Hinweis zur Innenstadt

Die eben nicht nur grüne Väter hat

Das Fahrrad ist als Spaßvehikel

Für viele nur ein Saisonartikel

Spätestens wenn stürmt und schneit

Sind die meisten doch bereit

„Das Rad bleibt heut brav im Keller

Im Auto ist’s warm und auch schneller

Und auch den fälligen Großeinkauf

Bring ich gar nicht auf’s Radl nauf“

Der Grünen Ziel in dieser Stadt

Der Radfahrer stets Vorrang hat

Wer die Autowelt will so beschneiden

Dass in der der Stadt die Geschäfte leiden

Wer es ignoriert, es klingt banal

Dass  Radlern Regeln meist piepegal

Der hat so glaub ich keine Ahnung

Von konstruktiver Städteplanung

Zu Fuß, per Rad und Pkw

So wie ich die Dinge seh

Wird’s die Symbiose immer geben

Denn Gleichgewicht bestimmt das Leben

Wer den Grünen noch die Stange hält

Lebt künftig in ner kargen Welt

Nur noch zu Fuß oder mit dem Rad

Fast menschenleer die Innenstadt

Damit keine Auspuff sie verpufft

Die ach so saubere Großstadtluft

Kein Urlaubsflug, keine Schiffsverkehr

Denn die belasten milionenfach mehr

Die Luft auf unserem Planeten

Hier was zu tun wär von nöten

Und auch der Strom aus Kohlekraftwerken

Wird diesen Zustand noch verstärken

Hier ist’s auffallend still in der grünen Ecke

Damit man die Großen nicht verschrecke

Macht man den Kleinen den Garaus

Dieselstinker müssen raus!

Verzeiht! Ich hab mich treiben lassen

Aber mit diesen grünen Nasen

Ich kann den Schwachsinn nicht verstehen

Lasst uns zurück in eure stadt gehen

Ihr träumt von einer neuen Mitten

Und das seit vielen Jahren schon

Doch denkt bei euren Planungsschritten

Nicht nur für die nächste Generation

Denn was ihr jetzt wollt gestalten

Soll wieder 50 Jahre halten

Und das gilt hier umso mehr

Für Stadtstruktur und den Verkehr

Mittelzentrum seid ihr nun

Hat mit Mittelerde nichts zu tun

Wenn man die Leut nicht informiert

Sind sie auch nicht dran interessiert

Der Vorteil liegt doch auf der Hand

Ihr seit für Gewerbe und Industrie interessant

Zumal die Stadt an einer Schwelle steht

Die in Richtung Große Kreisstadt geht

Dieses Ziel solltet ihr euch geben

Nach mehr Wohn- und Gewerbflächen streben

Dreireden kann dann niemand mehr

Im Baurecht und im Straßenverkehr

Auch haltet ihr euch Augsburg von der Pelle

Eingemeindet wärd ihr dort auf die Schnelle

Schaut euch doch Haunstetten an

Wie das ruck-zuck passieren kann

Seid klug und handelt mit Bedacht

Dass ihr vieles richtig macht

Denkt zuerst ans Wohl der Stadt

Und nicht wer im Rat die Mehrheit hat

bekanntlich wachsen Dummheit und Stolz

meistens auf dem gleichen Holz

So liebe Leut, das ist es gewesen

Hab eurer Stadt die Leviten gelesen

Auf das sie aufwacht und nicht verpennt

Was man so als Zukunft kennt

Denkt mal drüber nach und dann

Fangt endlich was Vernüftiges an

Geplant habt ihr wohl lang genug

Die Realität ist jetzt am Zug

Damit in dieser schönen Stadt

Die Zukunft eine Chance hat.

Gehabt euch wohl, lebt ohn Verdruß

Das wünscht euch Bruder Convinius

 

Trinken wir den Herrn zu loben

Denn alles Gute kommt von oben