Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Herbstfest 2017


Straßenausbaubeiträge - Freie Wähler informieren sich in Pirmasens



JHV 2017

Der Osterhase ist da!




Aschermittwoch bei den Freien Wählern


Helmut Schulz feiert 85. Geburtstag






Der Osterhase war da!



Jahreshauptversammlung




Aschermittwoch











Straßenbau und Lösungswege



Jahreshauptversammlung 21. Mai 2015




Der Osterhase verteilt Eier


Neubaugebiete und neue Gewerbeflächen dringend erforderlich!







Wenn die Pfunde purzeln










Info-Veranstaltung der Freien Wähler



Grüne kritisieren Tram-Antrag der Freien Wähler


Bröckelt G8? Staatsregierung geht in die Knie


Wieder großes Interesse am Infostand




Der kostenlose Chauffeur von nebenan


Freie Wähler informieren!





Neujahrsempfang der Freien Wähler Augsburg-Land






Neujahrsempfang Teil 2


Spende für einen

guten Zweck!!!

zum Beitrag!







Aktuelle Blutspendetermine in
KÖNIGSBRUNN-SÜD..

weiter

Unsere Bankverbindung
Kto: 640 805 2
BLZ: 720 900 00
Augustabank Augsburg
Kto. Inh.: Freie Wähler Königsbrunn


Erstellt: 10. September 2006


Seiteninhalt

Aschermittwoch bei den freien Wählern

Politischer Aschermittwoch bei den Freien Wähler Königsbrunn

Mit den Worten „Traditionen müssen gepflegt werden“ begann der Ortsvorsitzende Jürgen Haumann, als er die zahlreichen Gäste, darunter auch die FW-Stadträte und der FW-Bezirksvize Fabian Mehring, zum traditionellen Fischessen am politischen Aschermittwoch in Königsbrunn begrüßte.

„Was die vermeintlich Großen heute in Passau, Vilshofen, Landshut oder Dingolfing veranstaltet haben“, das können wir hier in Königsbrunn schon lange“, verkündete Haumann schmunzelnd und verwies in diesem Zusammenhang auf die beiden Protagonisten des Abends.

Die traditionelle Aschermittwochsrede hielt in diesem Jahr FW-Bezirksvize Fabian Mehring, der seit dem Jahreswechsel Fraktionschef der Freien Wähler im Augsburger Kreistag ist.

Hintersinnig und gewitzt nahm Mehring dabei das regionale Polit-Geschehen aufs Korn. So etwa den FDP-Vorsitzenden Manfred Buhl, der sich gegen die von den Freien Wählern erfolgreich auf den Weg gebrachte Senkung der Kreisumlage ausgesprochen hat. Mehring: „Als Bezirks-, Kreis- und Stadtrat war Herr Buhl lange Zeit Dreirat. Seit ihn die Menschen in Königsbrunn abgewählt haben, ist er nur noch Zweirat. Dabei scheint er auch den Blick für die Kommunalfinanzen eingebüßt zu haben“. Bundespolitisch wurde Mehring, als er SPD-Kanzlerkandidat Schulz zum „Blender aus Würselen“ erklärte: „Wer seine Stimme Schulz gibt wählt ein Linksbündnis aus Rot-Rot-Grün. Ich will nicht, dass Sarah Wagenknecht als Außenministerin mit Donald Trump über den Weltfrieden verhandelt“. Ernst wurde Mehring, als er „das asylpolitische Totalversagen des Bundesregierung“ beleuchtete: „Ein Problem ist nicht gelöst, wenn man es einem Despoten auf dem Bosporus überträgt“, mahnte er. Unter dem Eindruck des Erstarkens von Rechtspopulisten in ganz Europa rief Mehring am Ende seiner Rede gleichwohl zum Zusammenhalt unter Demokraten auf: „Bei allem pointierten Streit über Sachfragen am Aschermittwoch, müssen wir den Menschen besser zeigen, dass nicht AFD und Co sondern wir etablierten Kräfte in Wahrheit die Geschicke unserer Heimat verantwortungsvoll und erfolgreich lenken“, so Mehring.“

Danach betrat Bruder Corvinius alias Jürgen Raab, Fraktionsvorsitzender der FW Königsbrunn, die Bühne.

Als Wandermönch beschrieb er eine Reise durch die Stadt Königsbrunn und verglich sie dabei mit einem Besuch vor zwei Jahren. In launigen Reimen kam er zu dem Schluss, dass zwar viel geplant, aber fast nichts umgesetzt worden ist. Sein Weg führte von der ZOB über den Sportpark West, dem Handelsglobus, dem 955, bis zur noch nicht vorhandenen Innenstadt. Hier einige Zeilen:

Zur straßenbahn: „Als Erstes ging’s zur ZOB, ich dacht, dass ich die Trambahn seh, oder wenigstens nen Schienenstrang, da wird’s mir plötzlich Angst und Bang, da ist ja alles wie vor Jahren, als manche hier noch Kinder waren!

Zum Museum 955:Ganz kurz nach dem Freilandei komm ich an einem Bau vorbei, griechisch-römisch angehaucht – wozu wird denn der wohl gebraucht? 955 steht am Dach, als Hausnummer fällt das wohl flach, bis mir jemand dann erklärt – die Schlacht am Lech wär sehenswert! Geschichtlich wär’s ein Meilenstein. Das steckt man in nen Keller rein? Die Kultur aus vergangnen Jahren gilt es sicher zu bewahren, damit die Gegenwart begreift, dass Zukunft aus Erfahrung reift. Wer hier Museen will besuchen, der muss sie in den Kellern suchen. Dieses Wissen gehört ans Licht, ins Kellergewölbe sicher nicht!

Zur Innenstadt: Das alte Stadtbild noch im Sinn, treibt mich zur Kreissparkasse hin. Die neue Mitte wollt ich sehn. Ich schau um’s Eck, was ist geschehen? Dieselbe alte öde Leere, als ob keine Zeit vergangen wäre. Der alte Bauzaum steht noch da, wo ich ihn schon vor Jahren sah. Ich schwitz und zweifle am Verstand, da nimmt mich jemand bei der Hand und flüstert mir ganz saft in Ohr – keine  Angst, die Pläne liegen vor. Und auch die Straße, nach dem Fritz Wohlfarth benannt, ist schon im Planungsstand bekannt.

Ihr träumt von einer neuen Mitten, und das seit vielen Jahren schon. Doch denkt bei euren Planungsschritten nicht nur für die nächste Generation. Denn was ihr jetzt wollt gestalten, soll wieder 50 Jahre halten. Und das gilt umsomehr für Stadtstruktur und den Verkehr.

Zum Schluss ein Appell an die Stadtoberen: Warum geht hier nichts voran, keine Innenstadt, keine Staßenbahn? Wie lange wollt ihr das noch treiben, euch nur der Farben wegen reiben? Schwarz,Grün, Gelb, Orange, Rot – ihr sitzt doch alle im gleichen Boot. Es wird Zeit, dass was geschieht und der Bürger auch was sieht. Sonst werden sie euch ohne zu fragen, bei der nächsten Wahl aus dem Rathaus jagen. Und schreibt euch hinter eure Ohren – Erfolg wird nur aus Mut geboren! Seid klug und handelt mit Bedacht, auf dass ihr vieles richtig macht. Denkt zuerst ans Wohl der Stadt und nicht wer im Rat die Mehrheit hat. Bekanntlich wachsen Dummheit und Stolz meistens auf dem gleichen Holz!

Die gesamte Rede von Bruder Corvinius finden Sie hier (einfach anklicken!)

 

„Unser traditionelles Fischessen in Verbindung mit einem kommunalpolitischen Aschermittwoch war ein überaus gelungener Abend“, fand auch Haumann.

Foto: Freie Wähler Königsbrunn