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Erstellt: 10. September 2006


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Ärger über Tarifreform des AVV

In der in der Presse angekündigten und bis 2018 neu aufgestellten Tarifneugestaltung des AVV ist zu befürchten, dass die Neuordnung der Tarifzonen im Stadtbereich Augsburg zu Lasten der umliegenden Gemeinden geht. Diese sind ebenfalls an den AVV angeschlossen und sollen, so die Berichte in der Augsburger Zeitung, mit Tariferhöhungen zu rechnen haben. Zusätzlich besteht die Ungleichbehandlung zwischen Königsbrunn und Gersthofen. In den neuen Tarifzonen befindet sich Gersthofen noch in Zone 20, Königsbrunn jedoch bereits in Zone 30, und dies obwohl Königsbrunn faktisch näher zu Augsburg liegt. Zugeständnisse gegenüber Gersthofen aufgrund der Tatsache, dass Gemeindeteile sowohl in Zone 20 und Zone 30 liegen, können aber nicht zu Lasten anderer Gemeinden, hier speziell Königsbrunn, gehen. Die Freien Wähler in Königsbrunn fordern hier Gleichbehandlung und Einstufung von Königsbrunn in die Zone 20. Dies hat nicht nur gegenwärtig sondern auch zukünftig große Auswirkungen auf die Bürger Königsbrunns, die auf den AVV angewiesen sind. Wir denken hier nur an die kommende Straßenbahnverlängerung der Linie 3 und damit den Wegfall des Schnellbuses.

Gegen die Stimmen der Freien Wähler wurde im Januar 2016  im Stadtrat Königsbrunn die Vereinbarung über ein Bertriebskostenzuschuss zwischen dem Landkreis, der Stadt Augsburg und Königsbrunn beschlossen. Ein wesentlicher Punkt der Vereinbarung ist, dass die Stadt Königsbrunn keinerlei Einfluss auf die Tarifgestaltung des AVV hat.

Eine einfache Fahrt  mit dem AVV-Bus von Königsbrunn nach Augsburg kostet momentan 4,20 Euro. Wir rechnen damit, dass die Straßenbahnlinie 3 etwa 2020 in Betrieb geht. Bei der Tarifpolitik des AVV ist bis dorthin noch mit einigen Preissteigerungen zu rechnen.

Wir befürchten, dass dann diese neue Linie, ähnlich wie die nach Friedberg, aufgrund der aus unserer Sicht verfehlten Preispolitik wenig Zuspruch finden wird. Einerseits will man den Individualverkehr und damit den CO2-Ausstoß verrringern und andererseits treibt man mit diesen Preisen die Fahrgäste wieder zurück in die Pkws oder zur Deutschen Bahn, denn die Strecke Bobingen-Augsburg Hauptbahnhof wird von dieser bestens bedient.

Auf den Einzelfahrschein, also den Individualverkehr mit der Straba, legt der AVV offensichtlich wenig Wert. Die Fahrgäste sollen in die Abonnements gedrängt werden – klar doch, damit generiert das Unternehmen stabile Einnahmen über Monate und Jahre. Wer nur ab und zu den Bus oder die Straßenbahn nutzen will, soll künftig kräftig zur Kasse gebeten werden.

Hier stellt sich schon die Frage nach der Kundenfreundlichkeit versus Geldgier. Die Zonenreduzierung in der Stadt Augsburg muss das Umland teuer bezahlen. Offenbar macht sich kein Politiker im Kreis darüber ernsthafte Gedanken. Nein, halt, man hat sich Gedanken gemacht und den Norden und Westen des Landkreises Vorteile verschafft. Der Süden war offenbar weniger wichtig. Dass Königsbrunn als größte Stadt im Landkreis bei der Kreisumlage kräftig zur Kasse gebeten wird, ist bekannt, aber uninteressant.

Königsbrunns Stadtrat hat quer durch fast alle Parteien dieser Defizitvereinbarung mit „Juhu, die Straßenbahn kommt!“ zugestimmt – mit Ausnahme der Freien Wähler! Wir wussten, welche Katze wir im Sack hier gekauft haben, aber wir wurden ja überstimmt. Wir waren und sind nicht gegen die Straßenbahn – obwohl inzwischen wesentlich modernere Massenverkehrsmittel in Betrieb sind. Wir haben uns gegen die Art der Finanzierung, also diese Defizitvereinbarung gewehrt.

Fakt ist, dass die Stadt Königsbrunn ab Baubeginn der Straßenbahn jährlich 317.000 Euro als Defizitzuschuss an die Stadtwerke Augsburg zahlen muss, dass sie keinerlei Einfluss auf die Tarifgestaltung hat und dass sie auch die Taktung, also wie oft die Bahn am Tag fährt, nicht beeinflussen kann. Weiterhin muss sie das Gelände für die Trasse, also die Grundstücke, auf denen die Bahn fährt, kostenlos dem AVV zur Verfügung stellen. Sofern es erforderlich ist, hier noch Grund zu erwerben, muss sie das tun. Auch die Ausweisung notwendiger Ausgleichsflächen ist Aufgabe der Stadt Königsbrunn. Sollte diese neue erweiterte Linie 3 Gewinne generieren, so fließt dieses Geld ausschließlich dem AVV zu.

Die Freien Wähler  sind nach wie vor der Meinung:  „Wer einen Betriebskostenzuschuss von jährlich 317.000 Euro zahlen soll, muss auch ein Mitspracherecht über die künftige Tarifgestaltung haben.“